Lakeside-Labs bringen Kärnten an die Spitze der technologischen Entwicklung

High-Tech-Forschung wird Katastrophenschutz verbessern und Verkehrszusammenbrüche verhindern

Wien (OTS) - Mit den neu gegründeten Lakeside-Labs rückt der Ausbildungs- und Technologiestandort Kärnten ins internationale Rampenlicht. Aufbauend auf den Ressourcen der Technischen Fakultät der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und anderen F&E-Einrichtungen in Kärnten werden damit die Weichen für ein hochkarätiges IKT-Forschungszentrum (Informations- und Kommunika-tionstechnologien) in Kärnten gestellt.

Der Schwerpunkt der Lakeside-Labs liegt in der zielgerichteten Grundlagen und der Angewandten-Forschung im Bereich der so genannten "Selbstorganisierenden vernetzten Systeme" - einem Entwicklungsgebiet, dem enorme Wachstumsraten vorausgesagt wird. Damit wird ein entscheidender Schritt zum Ausbau der F&E-Kompetenz in Kärnten gesetzt. In den Lakeside-Labs werden z.B. Technologien entwickelt, mit denen man den Katastrophenschutz verbessern und Verkehrszusammenbrüche verhindern wird", erklärt Mag. Hans Schönegger, Vorstand des KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds und Mitglied des Rates für Forschung und Technologientwicklung.

Die Lakeside-Labs werden zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für nationale und internationale Forschungseinrichtungen und für Partner aus der Industrie bieten.

Das wissenschaftliche Herzstück der Lakeside-Labs bilden die Institute "Networked and Embedded Systems", "Information Technology", "Smart System Technologies" und das Institut "Informatics Systems" der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Diese Institute verfügen mit ihren Professoren und ihren internationalen Netzwerken über umfassende Forschungserfahrung in den Bereichen Kommunikationsnetze, Mobilfunk, Signalverarbeitung, Multimediatechnik, Pervasive Computing sowie Sensor- und Adhoc-Netze.

Bis 2015 werden 50 wissenschaftliche Mitarbeiter an dem Forschungsthema arbeiten. Das Forscherteam wird sich aus Mitarbeitern der Technischen Fakultät, aus Doktoranden, PostDocs und Gastwissenschaftern zusammensetzen.

Die Anschubfinanzierung für die ersten fünf Jahre beträgt 22 Mio. EUR. Je 5,5 Mio. EUR steuern Bund und Land bei, die zweiten 11 Mio. EUR kommen von der EU, der Stadt Klagenfurt und von Partnern aus der Wirtschaft.

Durch die Lakeside-Labs wird Kärnten zu einem unübersehbaren Faktor auf der Forschungslandkarte im Alpen-Adria-Raum bzw. international.

Teilnehmer an der heutigen Pressekonferenz im Lakeside-Park waren:

- LH Dr. Jörg Haider, Technologiereferent

  • Univ.-Prof. Dr. Mario Huemer, Stv. Vorstand des Instituts für Vernetzte und Eingebettete Systeme, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
  • o.Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Hermann Kopetz, Vorstand des Instituts für Technische Informatik, TU Wien
  • o.Univ.-Prof. Dr.Dr.h.c. Heinrich C. Mayr, Rektor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

- Mag. Hans Schönegger, Vorstand KWF und Geschäftsführer der Lakeside Science & Technology Park GmbH

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Mag. Hans Schönegger
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