Missethon: ÖVP kümmert sich um Schulalltag, während SPÖ lamentiert

Verpflichtung ist nur dort sinnvoll, wo es im Interesse der Kinder notwendig ist

Wien, 31. Juli 2007 (ÖVP-PK) „Statt, wie in Person Kalinas, unqualifizierte Rundumschläge zu tätigen, sollte sich die SPÖ endlich einmal um den Schulalltag kümmern“, so ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon. Im Gegensatz zur SPÖ verschließt die ÖVP die Augen nicht vor dem Schulalltag und den Problemen, mit denen sich Schüler, Lehrer und Eltern auseinander setzen müssen. Wenn Kalina etwas zur Lösung dieser Fragestellungen beitragen möchte, ist er eingeladen, der Bildungsministerin das Thema Klassenschülerhöchstzahlen ans Herz zu legen. Denn sie wird, wie man in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Österreich“ nachlesen kann, das von der Regierung gesetzte Ziel, nämlich die Senkung auf höchstens 25 Schüler pro Klasse mit dem heurigen Jahr, nicht erreichen. „Man sieht: Mit Polemisieren alleine werden keine Probleme gelöst“, so Missethon. ****

Zum Thema Kindergarten stellt der ÖVP-Generalsekretär klar:
„Eine Verpflichtung ist für die ÖVP nur dort sinnvoll, wo es im Interesse der Kinder notwendig ist, wie etwa bei der Sprachförderung, die die ÖVP bei der Regierungsklausur durchgesetzt hat“. Unsere volle Unterstützung gilt der Forderung nach einem letzten Gratis-Kindergartenjahr in Wien. Gerade in der Bundeshauptstadt stellt sich die Situation aufgrund der großen Anzahl von Kindern mit Migrationshintergrund so dar, dass eine derartige Maßnahme im Hinblick auf die notwendigen sprachlichen Fähigkeiten zur Teilhabe am Unterricht notwendig erscheint. Der Anteil der Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache in Wien beträgt bereits 43,3 Prozent in den Volksschulen, 50,6 Prozent in den Hauptschulen und 21,6 Prozent in den Gymnasien. „Hier muss die SPÖ Verantwortung übernehmen, wie dies beispielsweise in Niederösterreich von der ÖVP vorgemacht wird. Denn gerade das letzte Kindergartenjahr ist für die sprachliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung“, so Missethon.

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