Peter Haubner: Priorität für Aufklärung und Information bei Doping

Sportlerinnen und Sportler nicht kriminalisieren

Wien (OTS) - Die aktuelle Diskussion um das Thema Doping zeigt,
dass wir in Österreich mit unserem neuen Anti-Doping-Gesetz, das mit 1. Juli 2007 in Kraft getreten ist, das richtige Zeichen für einen sauberen Sport gesetzt haben. In einer breit angelegten Diskussion wurden alle Verbände, Verantwortlichen und Parteien eingebunden und so ist es auch erfreulicherweise zu einem einstimmig angenommenen Gesetz gekommen.

"Die Nationale Anti-Doping-Agentur mit den beiden Schwerpunkten Kontrolle und Prävention ist hier der zentrale Ansatz für die Umsetzung gewesen. Erfreulich ist auch das von Seiten des Bundes die finanziellen Mittel kräftig auf eine Million Euro erhöht wurden", so Haubner zur aktuellen Diskussion. "Ich halte allerdings nichts von einer strafrechtlichen Verfolgung von Sportlerinnen und Sportlern und wir wollen auch keine italienischen Verhältnisse in Österreich, so der Präsident der SPORTUNION Österreich.

Wer dopt fliegt bzw. wird gesperrt. Für jeden Sportler Strafe genug, wenn er seine Sportart nicht mehr ausüben kann. Die Verantwortung tragen die Sportlerinnen und Sportler selbst.

Wichtig ist auch, dass international und bei allen Sportarten die gleichen Maßstäbe angesetzt werden. Hier ist auf internationaler Ebene noch einiges an Arbeit zu leisten.

"Ich setze auf die Prävention und diese kann nicht bald genug beginnen. Darum ist es im Sinne unserer Sportjugend notwendig, dass wir mit diesem Thema zu unseren Vereinen und vor allem auch in die Sportschulen kommen und dort Aufklärung betreiben", schlägt Haubner vor.

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