FPÖ zur KELAG Preiserhöhung

Keine Querfinanzierungen auf dem Rücken der Bürger

Wien (OTS) - Zur Strompreiserhöhung der KELAG meldet sich heute FPÖ-Energiesprecher NAbg. DI Karlheinz Klement zu Wort. Die Strompreiserhöhung sei ein Schlag ins Gesicht der Kärntner Bürger, da die KELAG ohnehin große Gewinne einfahre. Er sieht die bisherige Praxis der fairen Strompreisermittlung und Kostenwahrheit gefährdet.

"Es kann nicht sein, dass ein Energiekonzern Landesfürstenträume wie den SK Austria Kärnten oder den Heimatherbst finanziert und damit die kleinen Bürger weiter belastet", so der FPÖ-Politiker.

Die Begründung des KELAG-Chefs Hermann Egger mit der Klimaerwärmung ist für Klement eine Farce: "Egger ist gut beraten, die Kärntner nicht für blöd zu verkaufen. Die Wasserstandsschwankungen der Kärntner Flüsse hat es schon immer gegeben." Es stelle sich die Frage, ob da eine "Packelei" zwischen Haider und Egger vorhanden sei. Als Eigentümervertreter hätte Haider nämlich die strenge Pflicht, die Kärntner Bürger vor einer ungerechten Preispolitik der KELAG zu schützen.

"Um diese Dinge in Zukunft zu verhindern", so Klement, "sollten wir überlegen, wesentliche Infrastruktur-Netze und Energiekonzerne in öffentlicher Hand zu halten, beziehungsweise wieder zu verstaatlichen. Dies erfolgt in anderen Ländern bereits sehr erfolgreich und stellt dem Bürger seinen Grundanspruch nach Energieversorgung sicher."

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