Freiwilliges Soziales Jahr - HAUBNER: Endlich Verantwortung vor Verkauf stellen

Wien 2007-07-31 (OTS) - Als "klassischen Catenaccio" sieht BZÖ-Sozialsprecherin Ursula Haubner die derzeitige Situation beim Freiwilligen Sozialen Jahr. "SPÖ und ÖVP spielen sich gegenseitig den Ball zu, ohne einen konkreten Umsetzungswillen zu zeigen. Es ist beschämend auf dem Rücken von jungen Menschen die sich sozial engagieren wollen Parteipolitik zu inszenieren und um vergleichsweise geringe Summen zu streiten", so Haubner. "Gerade im Bereich der Pflege und bei den immer mehr fehlenden Zivildienern kann ein gestärktes Freiwilliges Soziales Jahr eine deutliche Entlastung bieten. So bleiben 75 Prozent aller Absolventen des FSJ im Sozialbereich tätig. Aber Buchinger und Kdolsky haben ja schon bisher viel verkauft und wenig verändert. Ich vermisse klare Stellungnahmen der sonst so mitteilungsfreudigen Minister. Es ist jetzt endlich an der Zeit Verantwortung vor Verkauf zu stellen", so Haubner.

Das BZÖ plädiert dafür, das Freiwillige Soziale Jahr als Teil der Berufsausbildung anzuerkennen und auf einschlägige Ausbildungsteile für Pflege- und Betreuungsberufe anzurechnen, um damit auch Familienleistungen beziehen zu können. "Die Bereitschaft, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren soll dadurch künftig stärker honoriert werden. Eine gesetzliche Anerkennung und Berufsanrechnung würde das Freiwillige Soziale Jahr stärken und endgültig zu einem wichtigen Teil des sozialen Netzes aufwerten", betont die ehemalige Sozialministerin, unter deren Regierungsverantwortung das Freiwillige Soziale Jahr massiv gestärkt worden ist, abschließend.

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