ÖVP Wien fordert bundeseinheitlichen Bildungsplan für Kindergärten

VP-Cortolezis: "Was Linz schafft, muss auch auf Bundesebene realisierbar sein"

Wien (VP-Klub) - Die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, fordert einen bundeseinheitlichen Bildungsplan für Kindergärten als Bildungsgärten: "Nur so haben alle Kinder bei Eintritt in die Schule unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft die gleichen Chancen. Ein solcher Bildungsplan sollte als österreichisches Bundesrahmengesetz implementiert werden. Hier gibt es ein Vorbild: Das Leitbild der Kinder- und Jugend-Services Linz."

In diesem Leitbild werden sehr genau Leistungs- und Qualitätsstandards im erzieherischen Bereich sowie Mindestanforderungen an die Kinder definiert. Und zwar für die Gruppe der 2- bis 3-Jährigen ebenso wie für die Kindergartenkinder von drei bis sechs Jahren; aufgegliedert in die Bereiche kognitive Entwicklung, Motorik, Persönlichkeits- und Sozialentwicklung, Sinneswahrnehmung und Arbeitshaltungen. "Mit solchen genau definierten Kriterien wird vernünftiges Arbeiten im Kindergarten deutlich erleichtert. Was Linz schafft, muss auch auf Bundesebene realisierbar sein. Bildungsministerin Schmied ist aufgefordert, ihre Sommerpause zu beenden, SP-Bundesgeschäftsführer Kalina die bildungspolitische Arbeit wieder abzunehmen und rasch tätig zu werden", so Cortolezis-Schlager.

Unterstützung für Brinek-Forderung

Cortolezis-Schlager signalisiert auch Unterstützung für die Forderung der ÖVP-Wissenschaftssprecherin Brinek nach einem Kindergartenbesuch ab vier Jahren: "Dieser Vorschlag ist vernünftig und sollte durchaus ernsthaft diskutiert werden. Ein vergleichbares Modell gibt es in Luxemburg, wo sich die Kindergartenpflicht für 4- und 5-Jährige bewährt hat. Nach unserem Konzept ist der Kindergarten ein Bildungsgarten ohne finanzielle Barrieren. Das heißt, es muss gelingen, ein flächendeckendes Bildungsgartenangebot für alle 3- bis 6-Jährigen ohne finanzielle Barrieren zu erreichen. In der Endausbaustufe sollte dieses Bildungsgarten-Konzept bis hin zum Recht der Eltern auf einen ganztätigen Betreuungsplatz gehen. Vorbild dafür könnte die deutsche Hauptstadt Berlin sein."

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