Jetzt geht’s los mit Villachs Zukunftsprojekten

LH Haider und Bürgermeister Manzenreiter unterzeichnen Vereinbarung über wichtige Projekte in Villach

Klagenfurt (LPD) - Das Land Kärnten und die Stadt Villach haben heute, Dienstag, mittels einer Vereinbarung wichtige Zukunftsvorhaben finanziell gesichert. Die Unterzeichnung des Schriftstückes im Villacher Stadtsenatsaal nahmen Landeshauptmann Jörg Haider und Villachs Stadtoberhaupt Helmut Manzenreiter im Beisein des gesamten Villacher Stadtsenates vor. Konkret geht es um die Erlebnistherme neu, die Neugestaltung des Bahnhofplatzes mit Tiefgarage, die dritte Ausbaustufe des Villacher Technologieparks und die Errichtung eines Kunst- und Technologiehauses.

Haider und Manzenreiter sprachen von einem Riesenpaket,das für die Gesamtentwicklung der Stadt und des Landes wichtig sei."Mit der Umsetzung machen Villach und der Zentralraum Kärnten einen Riesenschritt in die Zukunft", betonte Haider.

Die Erlebnistherme Warmbad Neu wird durch das Abkommen nun größer und attraktiver. "Sie ist für die Weiterentwicklung des Tourismus von größter Bedeutung", hob Haider hervor. Die Anlage wird durch zusätzliche Investitionen für Familien und Kinder noch attraktiver. Die Investitionssumme wurde von 25 Millionen auf 27,5 Millionen Euro aufgestockt.

Mit der Neugestaltung des Bahnhofsviertel und der Errichtung einer Tiefgarage setze man einen wichtigen Schritt in der Altstadtoffensive, hoben Haider und Manzenreiter hervor. Das Bahnhofsviertel neu ist auch für die Verkehrslösung wichtig und wertet den öffentlichen Personennahverkehr auf. Die bereits in Bau befindliche Tiefgarage "Draupassage" wird vom Land mit 800.000 Euro unterstützt, gab Haider bekannt. Insgesamt werden 6,8 Millionen Euro verbaut.

Die dritte Baustufe für den Technologiepark Villach (tpv) wird laut dem Landeshauptmann in einer Zwei-Stufen-Lösung realisiert. Von den Gesamtinvestitionen in der Höhe von 26 Millionen Euro, sind für den Ausbau im ersten Modul 19 Millionen Euro vorgesehen, sagte Haider. Für den Landeshauptmann ist auch in den nächsten Jahren der Kärntner Zentralraum der Motor für die Wirtschaftsentwicklung. "Die Auslastung des Technologieparks übertrifft schon jetzt unsere Erwartungen. Es wurden bereits 1.000 Arbeitsplätze geschaffen, was für Villach einen großen Sprung in die Zukunft bedeutet", betonte Haider. Daher sind das Land und die Stadt Villach auch übereingekommen, dass eine Stiftungsprofessur der Fakultät der Technischen Wissenschaften der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt am Fachhochschulstandort Villach eingerichtet wird. Ebenfalls wird ein Standortmanager installiert, gab der Technologiereferent bekannt.

Realisiert wird laut Haider und Manzenreiter auch das Kunst- und Technologiehaus. "Es ist für die visionäre städtische Entwicklung der Draustadt wichtig", sagte der Landeshauptmann. Das Kunst- und Technologiehaus soll auf dem so genannten Kanonenplatzl an der Fußgängerbrücke zwischen Drau und Gerbergasse entstehen. Für die Errichtung und den Betrieb erfolgt eine 50:50 Kostenteilung zwischen Stadt und Land. "Mit diesem Projekt wird Villach die Möglichkeit haben für das Land Kärnten auch Großausstellungen zu beherbergen", so Haider.

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