HAUBNER: Buchinger hat Schwerarbeiterregelung anscheinend nicht verstanden

Wien 2007-07-31 (OTS) - Mit Unverständnis reagiert BZÖ Sozialsprecherin Ursula Haubner auf die Kritik von Sozialminister Buchinger an der Schwerabeiterregelung. "Das was die SPÖ nie zustande gebracht hat, nämlich einen eigenen Pensionszugang für schwerst arbeitende Österreicher, ist mit der Schwerarbeiterregelung durch das BZÖ verwirklicht worden. Wenn Buchinger kritisiert, dass es keine fix definierten Berufsgruppen gibt, dann sollte ihm als zuständigem Fachminister doch klar sein, dass gerade dieser flexible Zugang zu einem früheren Pensionsantritt einen Vorteil darstellt, denn es werden Tätigkeiten beurteilt und keinen starren Berufe", so Haubner. Mit dieser flexiblen Regelung sei gewährleistet, dass schwerst arbeitende Menschen unabhängig von ihrem Beruf in die Pension gehen können.

"Herr Sozialminister lassen sie sich doch einmal vor Medienterminen die Hintergründe und Details einzelner Gesetze erklären. Sie werden sehen, es eröffnen sich ihnen durch das Gespräch mit den Experten des Ministeriums ganz neue Erkenntnisse fernab von Parteischeuklappen", betont Haubner, die abschließend erklärt, dass "bei einer fixen Berufsliste beispielsweise der Polizist im Außendienst gleich behandelt wird wie ein Innendienstler oder bei den ÖBB der Buchhalter genauso wie der Verschubarbeiter Zugang zu einem früheren Pensionsantritt haben. Das wäre ungerecht und unsozial. Aber bei Ankündigungsriese und Umsetzungszwerg Buchinger ist die Gefahr einer Verwirklichung solcher Pläne sowieso äußerst gering".

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0001