Martinz: Kärntner müssen von 39 Mio. Euro Kelag-Gewinnen profitieren

Kelag erwirtschaftet 39 Mio. Euro im Jahr 2006 - Strompreis darf nicht Kärntner Haushalte und Wirtschaft belasten

Klagenfurt (OTS) - "Ein Konzern mit mehrheitlicher
Landesbeteiligung soll die Bevölkerung an seinen Gewinnen teilhaben lassen", fordert LR Josef Martinz. Die Kelag hat 2006 Gewinne von 39 Mio. Euro verzeichnet. Das Land Kärnten ist Mehrheitseigentümer am Kelag-Konzern. "Der Landeshauptmann als Eigentümervertreter der Kelag schaut zu, wie der expandierende Stromriese die Bevölkerung kräftig zur Kasse bittet", so Martinz. Für die im September geplante Strompreiserhöhung um 6,4 Prozent werden die Kärntner Konsumenten und Wirtschaft 7,9 Mio. Euro bezahlen müssen. Diese Tarif-Politk treibe die Kärntnerinnen und Kärntner weg von der landeseigenen Energiefirma, hin in Arme anderer Stromversorger.

Zudem fordert Martinz, weitere Strompreis-Ungerechtigkeiten zulasten der Kärntnerinnen und Kärntner auszuräumen. So bezahlt ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3500 kWh pro Jahr in Klagenfurt um rund 100 Euro weniger als in anderen Bezirken. "Das Licht einschalten soll für alle Kärntner gleich viel kosten", fordert Martinz den einheitlich günstigeren Strompreis im ganzen Land: "Es darf keine Zweiklassen-Strompreisgestaltung geben. Die Bevölkerung außerhalb der Landeshauptstadt darf nicht benachteiligt werden." Außerdem verteile die Kelag Extra-Zuckerln nur für Nicht-Kärntner jenseits unserer Landesgrenzen. So profitieren Kelag-Stromkunden in anderen Bundesländern von Vergünstigungen wie einem Monat Gratis-Strom. Die Kärntner zahlen die Rechnung für Rest-Österreich. (Schluss)

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