Schaunig: "Kärntner StromkundInnen zahlen für Haiders Geldverteilung!"

Kritik an geplanter Strompreiserhöhung der Kelag

Klagenfurt (SP-KTN) - Als "unverständlich" bezeichnete heute, Dienstag, die Landesparteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, LHStv. Gaby Schaunig, die geplante Strompreiserhöhung der Kelag. Diese erziele laut Geschäftsbericht satte Gewinne und Haider wolle diese Gewinne noch mit Steuermitteln subventionieren, "damit er weiterhin Millionen für seine Fußballabenteuer und Geldverteilungsaktionen auf Kosten der Kärntner StromkundInnen lukrieren kann", kritisierte Schaunig. Die Versprechungen Haiders vom März dieses Jahres, dass es zu keiner Strompreiserhöhung komme, "waren nichts als heiße Luft". Am Strommarkt (Leibziger Strombörse) würden die Preise günstiger, "aber die Kärntnerinnen und Kärntner, die ohnehin schon mit einem der höchsten Strompreise bei niedrigem Einkommensniveau gestraft sind, sollen noch mehr zahlen", führte Schaunig vor Augen.

"Es zeigt sich immer mehr, dass Haider nicht die Interessen der gesamten Kärntner Bevölkerung, sondern wie beim Hypo-Verkauf jene einiger weniger Nutznießer seiner Politik vertritt", stellte der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, fest. Haider sei gefordert, "als Eigentümervertreter dafür zu sorgen, dass es zu keiner unverhältnismäßigen Strompreiserhöhung und damit zu keiner weiteren finanziellen Belastung der Kärntner StromkundInnen kommt", forderte Kaiser den Kärntner Finanzreferenten zu sofortigem Handeln auf. Diesbezügliche Resolutionen werden von Seiten der SozialdemokratInnen in der nächsten Regierungs- und auch Landtagssitzung eingebracht, kündigte der SP-Klubobmann an.

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