Ein Viertel Jahrhundert IVF in Österreich

Er heißt Zlatan Jovanovic, und war schon vor seiner Geburt eine kleine Berühmtheit. Denn er war Österreichs erstes IVF-Baby.

Wien (OTS) - Louise Brown, der Welt allererstes IVF-Baby war knapp vier Jahre alt, als Zlatan Jovanovic am 5. August 1982 in Wien zur Welt kam. Die Geburt des Stammhalters machte nicht nur die Eltern überglücklich, sondern auch die drei "medizinischen" Väter: Wilfried Feichtinger, Peter Kemeter und Stephan Szalay. Nach England, Australien und den USA war Österreich weltweit das vierte Land, in dem ein IVF-Baby geboren wurde, in etwa zeitgleich mit Deutschland und Frankreich.

Die medizinischen Methoden wurden im letzten Vierteljahrhundert ständig verbessert. So brachte eine Verbesserung der außerkörperlichen Kulturbedingungen für Geschlechtszellen und Embryonen und eine Weiterentwicklung des gesamten IVF-Verfahrens eine Senkung der Komplikations- und Mehrlingsrate mit sich. Extrauterine Schwangerschaften lassen sich durch eine neue Transfer-Methode verhindern. Die Polkörperdiagnostik ist die bisher letzte Errungenschaft im Laufe der 25-jährigen Forschung. Österreichische Wissenschafter haben national und international viel dazu beigetragen, dass heute weltweit tausende Paare dank medizinisch unterstützter Reproduktion den Erdball bevölkern, allein in Österreich wurden im Rahmen des IVF-Fonds zwischen 2001 und 2006 knapp 22.000 Paare behandelt.

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