Missethon: ÖVP hat den Schulalltag im Blick

Kinder brauchen klare Strukturen

Wien, 29. Juli 2007 (ÖVP-PK) „Wir legen den Fokus unserer Arbeit auf den Schulalltag und auf das Wohl der Kinder“, so ÖVP-Generalsekretär Hannes Missethon zu heutigen Aussagen des SPÖ-Bundesgeschäftsführers. „Dafür ist es notwendig, die Augen vor der Realtät nicht zu verschließen, wie es die SPÖ tut. Das antiautoritäre Erziehungskonzept ist gescheitert – das muss auch die SPÖ endlich zur Kenntnis nehmen.“ ****

„Gewalt an den Schulen ist ein echtes Problem und nimmt immer mehr zu“, so Missethon weiter. Das belegt z.B. die WHO-Studie „Gesundheit und Gesundheitsverhalten bei Kindern und Jugendlichen“ (WHO/HBSC „Health Behaviour in School-aged Children“, 41 Teilnehmerländer, Datenzeitraum: Frühjahr 2006):

• Laut dieser Studie waren 40,5 Prozent aller 11- bis 15-Jährigen in den vergangenen 12 Monaten in der Schule an einem Kampf oder an einer Rauferei beteiligt.

• Weiters besagt die Studie, dass 41,5 Prozent aller 11- bis 15-Jährigen in den vergangenen Monaten in der Schule schikaniert wurden bzw. 40 Prozent aller 11- bis 15-Jährigen in den vergangen Monaten dabei mitgemacht haben, wenn jemand in der Schule schikaniert wurde.

• Nur 1,2 Prozent aller 11- bis 15-Jährigen geben laut dieser Studie an, dass in ihrer Klasse nie eine Störung des Unterrichts durch Schüler stattfindet. 60,4 Prozent aller 11- bis 15-Jährigen sagen, dass eine Störung durch Schüler in ihrer Klasse sehr oft bzw. oft vorkomme.

„Diese Zahlen belegen“, so Missethon, „dass die linke Kuschel-Pädagogik von SPÖ & Co. gescheitert ist. Respekt, Ordnung und Disziplin müssen wieder einen Wert bekommen.“ Kalina und die SPÖ dürfen daher die Augen vor den Problemen der Schüler und Schülerinnen, Jugendlichen, Eltern, Lehrer, nicht verschließen, fordert der ÖVP-Generalsekretär. „Diese Zahlen zeigen auch ganz klar, dass es Handlungsbedarf in den Schulen gibt“, folgert Missethon, „wobei das Wohl der Kinder immer im Mittelpunkt stehen muss. Denn wenn sich Kinder in der Schule wohl fühlen wollen, müssen sie sich auch sicher fühlen können.“ Dazu ist es notwendig, den Lehrer/innen auch entsprechende Handlungsmöglichkeiten zu geben, damit sie bei Fehlverhalten auch die notwendigen
Konsequenzen setzen können, so Missethon.

Es ist zudem äußerst schade, dass sich die SPÖ weiterhin in einer Türschild-Debatte versteift und nur leere Phrasen drischt. Es reicht auch nicht, nur Expertengruppen einzusetzen, kritisiert Missethon. „Wir müssen die Augen auf die Realitäten in den Schulen richten und konkrete Maßnahmen setzen, um eben diesen Schulalltag sowie die Chancen unserer Kinder zu verbessern.“

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