FP-Jung: VP-Vorschläge zur Lehrerausbildung sind Rosstäuschertricks

Pädagogische Hochschulen dieser Art sind Titel ohne Mittel

Wien, 24.07.2007 (fpd) - Der Vorschlag von Stadträtin Cortolezis-Schlager, die Pädagogischen Akademien in Pädagogische Hochschulen umzuwandeln, ist nichts anderes als ein unausgereifter Versuch der offensichtlich das Sommerloch füllen soll, so heute der Bildungssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. GR Mag. Wolfgang Jung in einer Reaktion.

Diesen faulen Trick hat schon einmal ein ehemaliger VP-Verteidigungsminister versucht indem er die traditionsreiche und qualitativ hoch stehende Militärakademie in eine "hochschulartige Struktur" umgewandelt hat. Zum Besseren verändert hat sich allerdings nichts - die Einstufung und Bezahlung der Absolventen blieb die gleiche, lediglich der Titel wurde geändert, meint Jung.

Ein durchdachtes - von der Grundschule bis zur universitären Ausbildung - abdeckendes Bildungskonzept ist hier gefragt. Keine Hüftschüsse, die nur der Selbstprofilierung einzelner dienen. Es muss sichergestellt werden, dass die Hochschulausbildung nicht noch weiter verwässert wird. Denn wer dauernd mehr Durchlässigkeit fordert, durchlöchert letztlich die Qualität, kritisiert Jung.

Wenn als Endziel eine Verbesserung der Ausbildungsqualität, die hauptsächlich bei den Pflichtschulen im Argen liegt, angestrebt wird, muss zunächst die Position der Lehrer in den Schulen gestärkt werden. Wie schlimm es da wirklich steht, zeigen die Flucht in die (Früh)Pension und die rapide Steigerung der Burn-Out Syndrome, sowie die Einnahme von Psychopharmaka bei Lehrern, schließt der freiheitliche Mandatar. (Schluss)

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