Dörfler gegen Privatisierung und Zentralisierung bei ASFINAG

Keine Einsparungen auf dem Rücken der Mitarbeiter

Klagenfurt (OTS) - Die geäußerten Pläne von ÖVP-Verkehrssprecher Helmut Kukacka, wonach Privatisierungen bei der ASFINAG erfolgen sollten, weist Kärntens Verkehrsreferent Gerhard Dörfler entschieden zurück. "Den Winterdienst bzw. den Betrieb von Autobahnen zu privatisieren sieht Dörfler als Anschlag auf die Landesbediensteten, die ja im Vorjahr mit Vertrag der ASFINAG überlassen wurden. Außerdem fürchtet Dörfler einen Qualitätsverlust. "Es kann nicht sein, dass Einsparungen auf dem Rücken der Mitarbeiter und der Autofahrer, die in Österreich eh schon geschröpft werden, ausgetragen werden", so Dörfler.

Verwundert zeigt sich Dörfler darüber, dass die Kärntner Personalvertretung bisher noch nicht gegen die Pläne des Bundes protestiert hat, denn "schließlich geht es um die Zukunft der Mitarbeiter".

"Anscheinend gibt es hier bereits einen rot-schwarzen Pakt, der im stillen Kämmerlein beschlossen wurde", vermutet Dörfler. Denn nachdem Ex-Porr Generaldirektor und nunmehriger Aufsichtsrat der ASFINAG Horst Pöchhacker bereits im Juni Umstrukturierungen angekündigt hat, schlage der ÖVP-Verkehrssprecher Kukacka gleiche Töne an.

"Der Staat muss für Infrastruktur und Qualität in der Straßenerhaltung sorgen. Diese wichtige volkswirtschaftliche Aufgabe kann der Bund nicht einfach abschieben", so Dörfler abschließend.

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