ÖSTERREICH: Mirko Kovats sucht letzte Klärung im Kupfer-Krieg

Konflikt um Vorherrschaft in der europäischen Kupfer-Industrie

Wien (OTS) - Der Industrielle und A-Tec-Chef Mirko Kovats zeigt
sich in einem Interview in der morgen (Montag) erscheinenden Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH optimistisch, dass es im Konflikt um die Vorherrschaft in der europäischen Kupfer-Industrie bald eine Lösung gibt. Kovats: "Herr Marnette von der Norddeutschen Affinerie und ich hatten am Freitag ein konstruktives Gespräch. Wir reden über Lösungen, das finde ich erfreulich. Gibt es keine, haben wir 25,01 Prozent an Cumerio und 15 Prozent an NA - darauf können wir die nächsten zehn Jahre auch sitzen. Kein Problem." Der Industrielle: "Es geht um sieben bis acht Punkte, die noch zu klären sind. Ich bin optimistisch, dass es zu einer Einigung kommt. Es gibt aber noch keinen Deal."

Zur gegen ihn erhobenen Anzeigen wegen betrügerischer Krida nach einer Disco-Pleite sagte Kovats: "Die Anklage basiert darauf, dass eine ohnehin wertlose Forderung vom Geschäftsführer der Diskotheken-Gesellschaften nicht eingebucht wurde. Ich habe ihm das weder angeordnet noch verboten. Ich war dort nie Geschäftsführer, fühle mich wirklich nicht schuldig." Kovats weiter: "Dass ich nicht einen Euro gestohlen habe, ist wohl bekannt. Ich habe im Gegenteil viel Geld verloren. Das Unternehmen hat eine überhöhte Miete gezahlt und war ein wirtschaftlicher Misserfolg. So was muss zulässig sein. Die Sache ist unangenehm, liegt aber sieben Jahre zurück und hat mit A-Tec nichts zu tun."

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