Medikamente: WESTENTHALER: "Mehrwertsteuer endlich auf 10 Prozent halbieren"

"Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge ist reine Abkassiererei - Kdolsky muß rasch handeln"

Wien (OTS) - "Zurecht gibt es derzeit einen massiven Protest gegen die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge. Diese Erhöhung ist absolut inakzeptabel und nur eine "reine Abkassiererei" bei den Versicherungspflichtigen. Wir fordern daher die Bundesregierung und hier besonders Gesundheitsministerin Kdolsky auf, endlich die 20 Prozent Mehrwertsteuer auf Medikamente auf 10 Prozent zu halbieren", meinte heute BZÖ-Chef Klubobmann Abg. Peter Westenthaler.

"Österreich hat auf Medikamente die zweithöchste Mehrwertsteuer in Europa. Damit gehören wir zu den Hochpreisländern bei den Medikamenten. Dies ist vor allem für Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind ein unerträglicher Zustand. Eine Halbierung der Mehrwertsteuer auf Medikamente würde eine Entlastung von bis zu 300 Millionen Euro für die Patienten und Krankenkassen bringen. Mit dieser wesentlichen Verbilligung der Medikamente würde Österreich endlich im europäischen Mittelfeld bei den Preisen zu liegen kommen", erklärte Westenthaler.

Gesundheitsministerin Kdolsky sollte diese Verbilligung der Medikamente sofort in die Wege leiten, denn jeder Tag sei ein verlorener Tag. "Hunderttausende Menschen in Österreich sind auf Medikamente angewiesen, die nicht zur Gänze von den Krankenkassen bezahlt werden. Daher geht auch die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge absolut ins Leere und ist abzulehnen. Wenn man bedenkt, daß ein Essen in einem Luxusrestaurant mit nur 10 Prozent Mehrwertsteuer besteuert ist, Medikamente aber doppelt so hoch, dann ist das schon ein unerträglicher Zustand", schloß Westenthaler.

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