Amon: Wenn der Landeshauptmann Spielberg nicht zur Chefsache erklärt, soll er sich fragen, ob er noch Chef bleiben will

Ein Land kann man nicht vom Liegestuhl aus regieren - Voves soll sich ein Beispiel an seinen Abgeordneten und Bürgermeistern nehmen

Wien (OTS) - Als "eines Landeshauptmannes schlicht und einfach unwürdig" bezeichnete heute, Freitag, der Knittelfelder ÖVP-Bezirksparteiobmann, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon die Haltung von Landeshauptmann Franz Voves im Zusammenhang mit dem Projekt Spielberg Neu. "Die Aussage von Voves, er wolle das Projekt Spielberg nicht zur Chefsache erklären, zeigt einmal mehr, dass Voves nicht bereit ist, Verantwortung zu übernehmen - und das bei einem Thema, das von allerhöchster regional-, bzw. landespolitischer Bedeutung ist. Er stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, dass er der Aufgabe des Landeshauptmannes nicht gewachsen ist", so Amon.

"Die von Voves erwähnten Hilfsangebote seien ausschließlich als politische Ausrede zu werten, sind sie doch in der Substanz völlig unbedeutend, weil er als Landeshauptmann die Hauptverantwortung für das Land Steiermark trägt - oder besser gesagt, tragen sollte", so Amon weiter. Es sei höchst an der Zeit, dass Voves sein Konzept für die Rettung des Projektes Spielberg auf den Tisch legt und endlich aktiv wird. Und Voves solle vor allem nicht glauben, dass sich die Arbeit eines Landeshauptmannes darauf beschränkt, in Wiener Nobellokalen in den Morgenstunden und in bester Weinlaune fadenscheinige Deals auszuhandeln.

Entschieden wies Amon auch die Aussage von Voves zurück, bei Spielberg würde es sich ausschließlich um einen Schutthaufen handeln. "Das ist mehr als bezeichnend für den Zugang des Landeshauptmannes, dem es offenbar völlig egal ist, was aus der Region Aichfeld-Murboden wird", stellte Amon klar. Während sich seine regionalen SPÖ-Landtagsabgeordneten und SPÖ-Bürgermeister redlich um das Projekt Spielberg bemühen und dieses versuchen zu unterstützen, wo und wie immer es möglich ist, lehnt sich der Landeshauptmann in seinem Liegestuhl am Swimmingpool einfach zurück und schiebt jegliche Verantwortung von sich. "Es würde Voves und der SPÖ, einmal wirklich gut anstehen, ein Bekenntnis zur Region Aichfeld-Murboden abzulegen, denn wenn man sich die Haltung der Steirischen SPÖ und Voves in den zentralen Fragen ansieht kann man sich des Gefühles, nicht erwehren, dass den Sozialdemokraten die Menschen in der Region kein allzu großes Anliegen sind", schloss Amon.

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