Ozonwarndienst: Informationsschwelle weiter überschritten

Weitere Überschreitungen möglich - Bericht vom 20. Juli 2007 um 8 Uhr

Wien (OTS) - Im Ozonüberwachungsgebiet I Nordostösterreich sind gestern, Donnerstag, an mehreren Messstellen Ozonkonzentrationen größer als 180 µ/m3 als Einstundenmittelwert gemessen worden. Damit wurde die Informationsschwelle gemäß Ozongesetz überschritten. Aufgrund der meteorologischen Situation kann die Informationsschwelle in den nächsten 24 Stunden erneut überschritten werden.

o Empfehlungen zu freiwilligen Verhaltensweisen:

Derart erhöhte Ozonkonzentrationen können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Vorsorglich sollten gefährdete Personen - wie beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und / oder des Herzens, sowie Asthmakranke - ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, vermeiden. Der normale Aufenthalt im Freien, wie z.B. Spaziergang, Baden oder Picknick, ist auch für gefährdete Personen unbedenklich.

Aufgrund der erhöhten Ozonbelastung ersucht die Umweltschutzabteilung, auf nicht unbedingt notwendige Autofahrten zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benützen.

o Weitere Informationen über die Wiener Luftqualität: Tel.: 4000/88288 - Ozonix/Ozon-Hotline Tel.: 4000/8820 - Tonbanddienst Internet: www.wien.at/ma22/luftgue.html

(Schluss) red

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
MA 22 - Umweltschutz - Luftmessnetz
8., Ebendorferstraße 4
Tel.: 4000/88215 - Sekretariat (werktags bis 18 Uhr)
Tel.: 4000/99 88281 - Telefax/Messnetzzentrale,
Tel.: 4000/88282 - Messnetzzentrale
E-Mail: post@m22.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0010