Kindergarten: Jetzt schon für einen guten Start vorsorgen

Tipps und Kniffe für einen guten Start von den Kindergartenprofis

Wien (OTS) - September - Jedes Jahr der Beginn des neuen Kindergartenjahres. Für 16.000 Kinder und ihre Eltern ist das der Zeitpunkt an dem sich Routinen ändern. Die Kinder sind zumeist das erste mal von ihren Eltern getrennt und beginnen einen neuen, aufregenden und außerhäuslichen Lebensabschnitt. Manchmal mischt sich zur Freude auch ein wenig Ängstlichkeit und Sorge. Der Gruppenraum, die Kindergartenpädagogin und die Spielkameraden - alles neu. Damit der Start in den Kindergarten eine lustvolle Herausforderung - jetzt schon die wichtigsten Tipps von den KindergärtnerInnen:

1. Optimale Vorbereitung

Die Eltern sollten mit ihrem Kind über den Kindergarten sprechen. Ein gemeinsamer Spaziergang bei dem man das Kind auf Highlights wie Garten, Spielgeräte oder die vielen Spielkameraden aufmerksam macht, haben sich bewährt. Auch Bilderbücher zum Thema Kindergarten bieten einen tollen Einstieg. Wichtig ist dabei aber, dass sie keine falschen Erwartungen, den Kindergarten betreffend, wecken.

2. Der Einstieg

Die Eingewöhnung sollte nicht mit einem anderen einschneidenden Ereignis, wie Berufseinstieg, oder Geburt eines Geschwisterchens zusammenfallen.

3. Auch Loslassen gehört dazu

Nach ein paar Tagen gemeinsamer Eingewöhnung sollte die Bezugsperson für ein paar Minuten den Gruppenraum verlassen. Das Kind sollte wissen wohin Papa oder Mama gegangen sind und sich darauf verlassen können, dass sie nach kurzer Zeit auch wieder zurückkommen. Wenn das gut klappt sollten die Zeiten ausgedehnt werden

4. Lange Abschiedsszenen vermeiden

Auch wenn es schwierig ist. Eltern sollten sich liebevoll, aber bestimmt verabschieden und dann auch wirklich gehen.

5. Vertraute Gegenstände helfen

Ob Stofftier, Auto oder ein Tuch das nach Mama riecht. Vertraute Gegenstände helfen dem Kind über die Trennung hinweg.

6. Eindrücke müssen verarbeitet werden

Der Kindergarten ist gerade am Anfang aufregend genug. Die Kinder sollten danach Zeit haben, die vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Aufregende Aktivitäten gleich nach dem Kindergarten sollten am Beginn vermieden werden.

7. Vertrauen ist wichtig

Eltern sollten zur Kindergartenpädagogin ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Kinder spüren das Einvernehmen und fühlen sich sicher.

8. Kindergartenfreundschaften fördern

Möglichst oft Kindergartenfreunde einzuladen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

9. Meinungsverschiedenheiten klären

"Im Kindergarten machen wir das aber anders" hören Eltern oft von ihren Sprösslingen. In solchen Fällen ist es wichtig, den Einfluss der Kindergartenpädagogin zu akzeptieren, aber Meinungsverschiedenheiten zu klären. (Schluss) ct

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Mag. Claudia Trojer - Dornieden
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