Mit InterRail Neu kreuz und quer durch Europa

Wehinger: Seit 1. April über 2.600 verkaufte InterRail-Pässe

Wien (OTS) - (Wien, 20. Juli 2007) - "Wir haben InterRail erfolgreich wiederbelebt!", zieht Stefan Wehinger, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG, drei Monate nach dem Produkt-Relaunch erfolgreich Bilanz. "Das in den 70er Jahren eingeführte und langjährige beliebte InterRail-Ticket verkauft sich nach jahrelanger Flaute wieder sehr gut."***

Produkt-Relaunch wegen geändertem Reiseverhalten
InterRail hat sich in den letzten Jahren aufgrund des geänderten Reiseverhaltens der Jugendlichen nur noch schlecht verkauft. "Während es in den 70er bis 90er Jahren Kult war, möglichst viele europäische Länder wochenlang mit dem Rücksack zu bereisen, bevorzugen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen heute Kurzreisen in einzelne Länder", so der Jugendsoziologe Bernhard Heinzlmaier von der T-Factory Trendagentur und Meinungsforschung GmbH. Diese Trendwende machte sich auch bei den verkauften Ticketzahlen bemerkbar: Rund 16.000 verkaufte Tickets in den 90ern und rund 4.000 Stück im Jahr 2006. "Deshalb hat die aus 30 Bahnen bestehende InterRail-Gemeinschaft auf unseren Anreiz ein völlig neues InterRail-Ticket kreiert, das sowohl Jugendliche als auch Erwachsene anspricht", so Wehinger weiter.

Die Renner: Kurzreisen nach Deutschland, Italien und Ungarn
Von den seit 1. April bis 30. Juni verkauften 2.600 InterRail-Pässen sind jeweils 50 Prozent Global-Pässe bzw. Ein-Länder-Pässe. Bei den über 26jährigen war der beliebteste Globalpass der 5-Tages-Pass, bei den unter 26jährigen der 10-Tages-Pass. Bei den Ein-Länder-Pässen war Deutschland (für 3 Tage) bei den jungen Erwachsenen (<26) am beliebtesten, dicht gefolgt von Italien (für 3 Tage). Von den Erwachsenen (>26) wurde ebenfalls Deutschland (für 3 Tage) am häufigsten gewählt, gefolgt von Ungarn. (Jeweils in der 2. Klasse.) In der 1. Klasse wurde bei den Ein-Länder-Pässen von den über 26jährigen ebenfalls Deutschland (für 3 Tage) am meisten gekauft, gefolgt von Tschechien (für 3 Tage).

"Diese Zahlen spiegeln den Trend der Jugendlichen zu Kurzreisen in einzelne Länder deutlich wieder und zeigen uns, dass wir mit dem Produkt-Relaunch richtig gehandelt haben", so Wehinger resümierend.

Was ist InterRail neu?
Mit dem bisherigen InterRail-Ticket konnten 30 europäische Länder, eingeteilt in unterschiedlich wählbare Zonen, 16 Tage, 22 Tage oder 1 Monat lang mit der Bahn in der 2. Klasse bereist werden. Mit dem neuen InterRail "Globalpass" fallen die Zonen weg und eine kürzere Reisedauer ist möglich. In 5, 10 oder 22 Tagen oder 1 Monat kann man zum Fixpreis durch insgesamt 30 europäische Länder fahren, so weit und oft man will. Der Globalpass gilt nicht im Wohnsitzland, die Fahrt bis zur österreichischen Grenze ist um 50 Prozent ermäßigt. "Erstmals kann man beim InterRail-Ticket auch zwischen der 1. und 2. Klasse wählen. Damit sprechen wir eine völlig neue Zielgruppe an", so Wehinger.

Vollkommen neu ist der InterRail "Ein-Länder-Pass" mit dem man wahlweise 3, 4, 6 oder 8 Tage innerhalb eines Monats quer durch ein europäisches Land fahren und dabei ein- und aussteigen kann, so oft man will. Gleichzeitig wurde das bisherige Euro Domino-Ticket aufgelassen und in den InterRail-Pass eingebunden.

Der "Globalpass" ist ab EUR 159,--, der "Ein-Länder-Passs" ab EUR 32,-- erhältlich. Eine vollständige Auflistung der Preise findet man auf http://www.oebb.at/vip8/pv/de/Europareisen/InterRail/index.jsp. Seit dem 1. April 2007 sind die neuen InterRail-Pässe am Schalter, auf www.oebb.at und in den Reisebüros am Bahnhof erhältlich.

Hinweis an die Radio-Redaktionen: Unter audio.ots.at gibt es die akustische Presseaussendung "Kurz und erlebnisreich: Der Urlaubstrend 2007 bringt wieder Boom von InterRail" mit Audiofiles.

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