Maria-Theresien-Schlössel-Gründe in Floridorf - BV Lehner: Glatte Falschinformationen der Florisdorfer ÖVP

Wien (SPW-K) - Auf "glatte Falschinformationen der Floridsdorfer ÖVP" auf deren Internetseiten im Zusammenhang mit der künftigen Nutzung der Gründe des Maria-Theresien-Schlössels im 21. Wiener Gemeindebezirk, Floridsdorf, wies Donnerstag Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner hin: "Obwohl die tatsächlichen Fakten natürlich auch der Klubobfrau der Floridsdorfer ÖVP bestens bekennt sind, behauptet sie, dass ein Häuserghetto in Jedlesee errichtet werden solle", erklärte der Bezirksvorsteher in seiner Stellungnahme gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. Bedauerlich sei vor allem, dass sich die VP-Politikerin, offensichtlich mit Rückendeckung der Bezirksparteispitze, nicht einmal scheut, mir zu unterstellen, dass ich die Interessen der FloridsdorferInnen nicht vertrete, machte Lehner seinem Ärger Luft. "Die Behauptungen von Klubobfrau Mayrhofer haben jedenfalls mit der Realität nichts gemeinsam, sie sind skandalös und sollen einzig und allein der Verunsicherung der Anrainer dienen", so Lehner.

Lehner: "Tatsache ist, dass sich die Gründe - wie seitens der VP fälschlich der Eindruck zu erwecken versucht wird - nicht im Eigentum der Stadt, sondern im Besitz des Stiftes Klosterneuburg befinden. Auch ist der Streit um die geplante Bebauung noch nirgends entbrannt, da es noch nicht einmal einen entsprechenden Antrag in einem dafür zuständigen Ausschuss der Bezirksvertretung gibt. Tatsache ist zudem, dass das Stift Klosterneuburg das Schlössl mit den dahinter liegenden Sportflächen an einen Tennisverein verpachtet hatte. Dieser Vertrag ist vor einigen Jahren aufgekündigt worden, seither liegen die Tennisplätze brach", informierte Lehner.

Er wies zudem darauf hin, dass die derzeitige Widmung an der Überfuhr-/Anton-Bosch-Gasse Bauklasse I aufweise und das Schlössl selbst unter Denkmalschutz stehe und das Gebäude an der rechten Seite Schutzzone wäre. Lehner: "Anschließend daran steht der Fritz Kandl Hof, der in Bauklasse III (16m) errichtet wurde. Die dahinter liegenden Flächen sind als Sportplatz (Esp) gewidmet. Die Fläche hinter den Gärten der Lieseneckgasse und dem Schlössl (Grünstreifen bis zur Voltelinistraße) ist ebenfalls im Eigentum des Stiftes Klosterneuburg und als Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel (SWW) gewidmet. Der Grundeigentümer Stift Klosterneuburg hat bereits 2004 bei der Magistratsabteilung 21 B (Stadtteilplanung und Flächennutzung Süd-Nordost) angesucht, um Teile der Sportplatzwidmung in Anlehnung auf das Grundstück mit dem bestehenden Fritz Kandl Hof auf Bauklasse II (12m) umzuwidmen. Die damaligen Verhandlungen sind jedoch gescheitert, und das Ansuchen wurde nicht weiter verfolgt. Daraus zu schließen, dass alles zugeklotzt wird und es keine geordnete Bezirksentwicklungspolitik gäbe, ist wirklich ein starkes Stück Unsinn", meinte Lehner.

"Fakten sind der Floridsdorfer ÖVP offensichtlich egal, es geht ausschließlich darum, dem Bezirksvorsteher und seiner Partei etwas ans Zeug zu flicken. Das ist eine höchst unseriöse Politik. Aber die ist man ja ohnehin seitens der Floridsdorfer ÖVP in letzter Zeit gewohnt", schloss Lehner. (Schluss)

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