Volkskundemuseum - SP-Polkorab: Stadt Wien für Sanierung des Museums nicht erste Ansprechadresse

Wien (SPW-K) - "Die Sorgen der Leiterin des Volkskundemuseums über den teilweise unbefriedigenden baulichen Zustand des Gebäudes, in dem das Museum untergebracht ist, sind durchaus verständlich. Im entsprechenden Mietvertrag zwischen dem Gebäudeeigentümer, der Stadt Wien, und dem Betreiber des Museums ist jedoch festgehalten, dass das Museum selbst für die Sicherung der baulichen Substanz aufkommen muss", stellte Mittwoch SP-Gemeinderätin Rosemarie Polkorab in einer Replik zu den Ausführungen der Museumsdirektorin und der grünen Kultursprecherin, Gemeinderätin Ringler, fest.

Die Stadt Wien sei somit nicht die erste Adresse hinsichtlich der Klagen über den Zustand des Gebäudes, sondern vielmehr der Verein für Volkskunde als Betreiber des Museums, führte Polkorab weiter aus. Selbstverständlich verschließe sich die Stadt nicht von vornherein im Interesse dieser bedeutenden Kultureinrichtung einer eventuell möglichen Hilfeleistung, allerdings sei die Häufung der Versuche seitens der Grünen, Aufgaben, die eigentlich andere wahrzunehmen hätten, kurzerhand an die Stadt zu delegieren, nicht gerade einfallsreich. Polkorab: "Den Betreibern des Museums steht es natürlich frei, bei über das normale Ausmaß hinausgehenden denkmalpflegerischen Erfordernissen sich an den Wiener Altstadterhaltungsfonds um Unterstützung zu wenden. Ob dann dem Ansuchen stattgegeben werden könne, entscheide der Beirat. Zuerst sollten allerdings der Betreiber des Museums, aber auch der Bund, der bereits bisher Subventionen leistete, in die Pflicht genommen werden", schloss Polkorab. (Schluss)

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