SP-Wagner: Exekutive leistet am Karlsplatz gute Arbeit

Wien (SPW-K) - "Als "völlig unverständlich" bezeichnete Mittwoch der Wiener SP-Gemeinderat Kurt Wagner Aussagen der AUF zum Thema Karlsplatz, wonach es eine "polizeistrategisch nicht nachvollziehbare Maßnahme" sei, dass die Exekutivbeamten am Karlsplatz primär im Bereich der Opern- und Kärtnertorpassage patrouillieren sollten. "Warum soll die Polizei nicht dort sein, wo die meisten Probleme bestehen? Wenn die BeamtInnen, die dort einen schweren Dienst versehen, von der AUF als 'Show-Inspektoren' bezeichnet werden, ist das mehr als bedenklich, unfair und kein Zeichen von ArbeitnehmerInnenorientierung", so Wagner in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien.

"Geschäftsleute, PassantInnen und BenutzerInnen erwarten, dass die Polizei sichtbar, präsent und genau dort anwesend ist, wo sie von der Bevölkerung gebraucht wird - zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit", stelllte Wagner klar. Ebenso unverständlich sei, wenn die AUF beklage, dass die Anzahl der Suchtgift-Anzeigen sinkt: "Es ist evident, dass Suchtgiftkriminalität dann sinkt, wenn ein Platz für DrogenhändlerInnen unattraktiv wird -und das wird er in erster Linie durch mehr Polizeipräsenz. Gerade der Drogenstraßenhandel ist in den vergangenen Jahren in ganz Wien massiv zurückgegangen", betonte Wagner.

"Das Wiener Drogenkonzept sieht die Abstimmung der Maßnahmen zwischen Exekutive und Stadt Wien vor - und genau das geschieht seit Jahren - auch am Karlsplatz - erfolgreich. Die seit Jahren gut abgestimmte Vorgangsweise der Exekutive im Bereich Karlsplatz ist vorbildlich. Ich danke der Exekutive am Karlsplatz für ihre schwierige Arbeit in diesem Bereich", schloss Wagner.

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