Kaiser: "Kärnten muss gentechnikfrei bleiben!"

Kartoffel als Grundnahrungsmittel besonders vor Gentechnik zu schützen - Initiativen und Antrag der SozialdemokratInnen im Kärntner Landtag

Klagenfurt (SP-KTN) - "Kärnten muss gentechnikfrei bleiben!": Mit diesen Worten reagierte heute, Mittwoch, der Europasprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser, auf den jüngsten Vorstoß der Europäischen Kommission, die Genehmigung der gentechnisch veränderten Pflanze "Amflora" zum Anbau von Kartoffeln in Erwägung zu ziehen. Gerade die Kartoffel als Grundnahrungsmittel müsse besonders vor Gentechnik geschützt werden, betonte Kaiser und kündigte an, dass die SPÖ diesbezüglich sofort Initiativen setzen und so etwa gleich in der ersten Sitzung nach der Sommerpause einen Antrag im Kärntner Landtag einbringen werde, "der darauf abzielt, dass Kärnten gentechnikfreie Zone bleibt".

Mit dem Kärntner Gentechnik-Vorsorgegesetz sei bereits ein "juristischer Meilenstein" gesetzt worden, "doch diesem Schritt müssen noch weitere folgen", sagte Kaiser im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung. Im Sinne der KonsumentInnen gelte es, für eine hohe Qualität sowie Sicherheit der Lebensmittel Sorge zu tragen und keinen Einsatz von Gentechnik in der heimischen Landwirtschaft zuzulassen. Da seit dem Jahr 1998 der kommerzielle Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU nicht gestattet sei, hoffe er darauf, dass die Europäische Kommission diese Idee nun doch noch "wie eine heiße Kartoffel fallen lässt", so der SP-Europasprecher.

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