Grüne fordern Maßnahmen gegen Ozonbelastung

Fasan: "Die Weichen müssen von Bund und Ländern langfristig gestellt werden"

St. Pölten (OTS) - Nach den gestrigen Überschreitungen der Informationsschwelle in Niederösterreich und der Alarmschwelle im Burgenland (Kittsee) rechnen die Grünen mit einem massiven Anstieg der Ozonbelastung. "Natürlich können kurzfristige Maßnahmen nur sehr schwer zum Erfolg führen. Doch das Problem ist ja nicht neu, wie der Hitzesommer 2003 gezeigt hat", erklärt der grüne Umweltsprecher LAbg. Martin Fasan.

"Der Umweltminister und die Landeshauptleute sollten angesichts der Wetterprognosen für die nächsten Tage jetzt sofort einen Aktionsplan gemäß Ozongesetz ausarbeiten. Sonst passiert dasselbe wie im Sommer 2003. Man hat damals angesichts der massiven Ozonbelastung verschiedene Studien in Auftrag gegeben, der mehr der Gewissensberuhigung als dem Schutz der Bevölkerung gedient haben", so Fasan.

Überdies müssen schon jetzt Vorkehrungen für die Einhaltung des strengen Zielwertes für Ozon getroffen werden, die ab 2010 gelten werden. Ab dann darf im Mittel über 3 Jahre nur mehr an jeweils 25 Kalendertagen im Jahr der Zielwert von 120 µg/m3 überschritten werden. "Wenn die Hitzetage zunehmen, wie befürchtet, dann ist die sehr wahrscheinlich. Wenn man also nicht jetzt handelt, gefährdet man die Gesundheit der Menschen in der Zukunft", so Fasan abschließend.

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