FP-Herzog: "Hitzefrei" für Schwerarbeiter sollte endlich ermöglicht werden!

Bauarbeiter sollten zumindest in den Mittagsstunden frei bekommen

Wien, 18.07.2007 (fpd) - Vor dem Hintergrund der anhaltenden Rekordhitze mit extremer Ozon- und Feinstaubbelastung sowie der Prognose von Klimaforschern, dass dies hierzulande "zur Normalität" werden könnte, ist dringend eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen notwendig, um zumindest für Schwer- und Schwerstarbeiter - wie etwa Kranfahrer, Asphaltierer oder Dachdecker - "Hitzeferien" zu ermöglichen, so heute der freiheitliche Stadtrat der FPÖ-Wien, Johann Herzog.

Seit Monaten schon macht man sich Gedanken darüber, wie man das Problem mit dem Klimawandel denn nun angehen kann und versucht diesem entgegenzuwirken. Dabei wird allerdings auch vergessen, welche Belastung ein derartiges Klima etwa für Bauarbeiter darstellt. Schwerstarbeiter zu den Mittagsstunden auf der Straße arbeiten zu lassen, ist mit Sicherheit keine moderne und soziale Politik für Arbeitnehmer und gehört schleunigst geändert, meint Herzog.

Gerade die ansteigende Ozonbelastung in Kombination mit Schwerarbeit auf der Straße stelle ein äußerst hohes Gesundheitsrisiko dar. In südlichen Ländern, so Herzog, sei es üblich, dass während der höchsten Hitze des Tages pausiert und die Arbeit in die kühleren Stunden des Tages verlagert werde. Wenn wir nun offensichtlich inmitten einer Klimaveränderung sind, müssen wir uns mit den Arbeitnehmerschutzgesetzen sowie den Gesundheitsvorschriften darauf einstellen, so Herzog weiter.

Da die momentanen Temperaturen laut Wettervorhersage anhalten werden, ist dringender Handlungsbedarf notwendig, um die Arbeitnehmer vor den hohen Gesundheitsrisken zu schützen. Der zuständige Minister Bartenstein sei daher aufgefordert, eine rasche Lösung zu finden und diese umzusetzen, meint Herzog abschließend. (Schluss) paw

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