Caritas-Präsident Küberl fordert Bleiberecht für gut integrierte Fremde

Aktuelle Debatte berge Chance zu einer humanen Lösung für die Betroffenen

Wien (OTS) - "Gut, dass hier endlich Bewegung in die Sache kommt
und zwar zugunsten von Menschen, die es bisher wahrlich nicht leicht im Leben hatten" begrüßt Caritas-Präsident Franz Küberl die aktuellen Debattenbeiträge des Bundeskanzlers und der Wirtschaftskammer Österreich zu einem Bleiberecht für MigrantInnen und Langzeit-AsylwerberInnen. Die auch immer wieder in den Medien aufgezeigten Härtefälle hätten gezeigt, dass derzeit oftmals Unverständnis und Unmenschlichkeit regierten, so der Caritas-Präsident: "Gott sei Dank steigt die Chance, das das nun überwunden wird."

Küberl erneuerte bei dieser Gelegenheit die Forderung, dass gut integrierte MigrantInnen und AsylwerberInnen, die bereits fünf Jahre und länger in Österreich leben, ein generelles Bleiberecht erhalten.

Ins selbe Horn wie UNHCR und WKÖ stößt Küberl bei einem rascheren Zugang zum Arbeitsmarkt für AsylwerberInnen:"Nach sechs Monaten sollten die Betroffenen arbeiten dürfen. Zum einen können die AsylwerberInnen damit selbst etwas Geld verdienen und zum anderen zusätzliche Qualifikationen erwerben."

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