Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka: Forstbetriebe sind starker Partner des Sports

Wald gerade in heißen Tagen ein Ort der Erholung

Wien, 18. Juli 2007 (OTS) - "Sport in der freien Natur braucht gegenseitiges Verständnis und Verantwortung für die Natur", erklärte Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka heute anlässlich eines Besuchs des Präsidenten der Land&Forst Betriebe Österreich, Felix Montecuccoli. Die vielfältigen Möglichkeiten, die die Natur zum Sport treiben bietet, seien gerade im Sommer im Mittelpunkt des Interesses vieler Österreicherinnen und Österreicher. Lopatka dankte den österreichischen Forstbetrieben für ihre Aktivitäten zur Attraktivierung des Waldes als Erholungsgebiet und meinte: "Eine verantwortungsvolle Sportpolitik muss gerade in sensiblen Regionen auf einen partnerschaftlichen Ausgleich zwischen den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Interessen bedacht sein." Die österreichischen Forstbetriebe stehen gesunden und umweltfreundlichen Sportaktivitäten positiv gegenüber. "Wir arbeiten daher als Partner von Freizeitwirtschaft und Tourismus an naturverträglichen Lösungen", betonte Felix Montecuccoli nach dem Besuch. ***

Der Wald erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Erholungsgebiet der Österreicher. 99,2 Prozent des heimischen Waldes sind für Erholungssuchende begehbar. Gerade in heißen Tagen ist der Wald für viele Familien ein begehrter Platz, um sich in kühler, gesunder Umgebung zu bewegen und sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Für Radbegeisterte stehen heute in Österreich mehr als 20.000 km geregelte und gesicherte Mountainbike-Wege zur Verfügung. Diese Sportaktivität kann aber zu Belastungen für die Natur führen und sich mit anderen Nutzerinteressen überschneiden. Um gute Lösungen zu finden, sind ein gegenseitiges Verständnis zwischen Waldeigentümern und Erholung suchenden Gästen sowie offene Modelle des Interessensausgleichs erforderlich.

Die langfristigen partnerschaftlichen Verträge, die in den letzten Jahren geschlossen wurden, dienen der Gesundheit des österreichischen Waldes und dem Wunsch zahlreicher Sportlerinnen und Sportler nach sportlicher Betätigung in der Natur. Eine generelle Öffnung des Waldes für Mountainbikes wäre weder sozial noch ökologisch sinnvoll. "Die gesetzliche Regelung ist ausreichend und lässt ausreichend Spielraum für den Sport, der sich seiner Verantwortung für den Wald und die Natur bewusst ist", betonte der Sportstaatssekretär abschließend.

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