Pressekonferenz: "Forschung schafft Arbeit"

Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Staatssekretärin Christa Kranzl präsentieren Innovationsoffensive für KMU

Wien (OTS) - Gemeinsam unterstrichen Bundeskanzler Alfred
Gusenbauer und Forschungs-Staatssekretärin Christa Kranzl heute den besonderen Stellenwert, den der Bereich Forschung und Entwicklung für den heimischen Arbeitsmarkt einnimmt. Erfreulicher Anlass war die Präsentation der Innovationsoffensive "Forschung schafft Arbeit" durch das BMVIT.

"Forschung und Entwicklung bestimmen die Innovationsfähigkeit und damit die Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft. Sie sichern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und damit letztendlich auch Beschäftigung und Wohlstand", so Bundeskanzler Alfred Gusenbauer in seinem Eröffnungsstatement. Der Kanzler verwies weiters auf einen Bericht der KMU-Forschung Austria der zeigt, dass bei Projekten mit durchschnittlich Euro 10.500,- eingesetzten Fördermitteln ein Arbeitsplatz geschaffen bzw. gesichert werden konnte. Weiters führte der Bundeskanzler an, dass im Zuge des zunehmenden internationalen Wettbewerbes eine nachhaltige Strategie im Forschungs- und Entwicklungsbereich unabdingbar sei. "Für die österreichische Unternehmensstruktur bedeute dies, eine Fokussierung auf Klein- und mittelständische Betriebe", so Gusenbauer.

"Derzeit werden die Innovationspotenziale von klein- und mittelständischen Unternehmen noch zu wenig genutzt", erklärte Staatssekretärin Kranzl. "Rund 2.000 KMU können - durch die richtigen Maßnahmen - in das österreichische Fördersystem zusätzlich einbezogen werden. "In Summe seien im Haushalt des BMVIT daher für 2007/08 22 Mio. Euro für die KMU-Initiative "Forschung schafft Arbeit" reserviert. "Laut WIFO-Weißbuch steigt die Beschäftigung bei zusätzlichen Forschungsausgaben von 1 Mrd. Euro bis 2010 um 14.000 neue Jobs. Der langfristige Wachstumseffekt liegt für F&E bei 0,2% pro Jahr. Forschung und Entwicklung sowie Bildung sind daher die Motoren für einen funktionierenden Beschäftigungsstandort Österreich", so Kranzl.

Ziel der Innovationsinitiative ist die Heranführung traditioneller KMUs an moderne Forschung und Technologieentwicklung durch Kooperationen mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Österreich. "’Forschung schafft Arbeit’ beruht auf einem Bündel von Maßnahmen, die gemeinsam mit der Forschungs-Förderungsgesellschaft (FFG) und der "Forschung Austria" umgesetzt werden."

Kernelemente dabei werden unter anderem eine Beratungskampagne, die über die umfassenden Fördermöglichkeiten vor Ort informiert, sowie der "Innovationsscheck Österreich", der als Einsteigerprogramm Anreize für KMU schafft, damit diese optimal in den Forschungsprozess integriert werden können. Der Scheck in der Höhe von 5.000 Euro soll für Forschungsprojekte, Studien, Analysen und individuelle Beratung einlösbar sein. Weitere wesentliche Bestandteile des Programms bilden Start-up Förderungen, bei denen jungen Unternehmen eine Projektfinanzierung von bis zu 70% gewährt wird, sowie ‚Seed-Financing Neu’, mit dem innovative Neugründungen im High-tech-Bereich gefördert werden können.

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Alexander Lutz
Pressesprecher der Staatssekretärin
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