• 16.07.2007, 09:35:24
  • /
  • OTS0033 OTW0033

Hitze-Tipps für Hund, Katz & Co.

Auch Heimtieren machen hohe Temperaturen zu schaffen

Wien (OTS) - Die Tierschutzombudsstelle Wien gibt Tipps, wie
Heimtiere vor der Sommerhitze geschützt werden können. Hund, Katz &
Co. müssen leiden, wenn die Wirkung von Sonne und hohen Temperaturen
unterschätzt werden. Für alle Tiere gilt, dass stets genügend
frisches Wasser bereit stehen muss und die direkte Sonneneinstrahlung
vermieden werden sollte.

Tipps für die Wohnungshaltung

Käfige immer nur dann auf Balkone und Terrassen stellen, wenn
sie nicht direkt der Sonne ausgesetzt sind. Wer morgens aus dem Haus
geht, sollte bedenken, dass sich der Sonnenstand im Laufe des Tages
ändert. Eine frische Brise bringt zwar ein wenig Kühlung, doch
sollten Käfige niemals im Durchzug stehen. Bei Frischfutter
(Grünzeug, Äpfel...) ist zu beachten, dass es bei warmen Temperaturen
schnell verderben kann. Bitte noch gewissenhafter als sonst dafür
sorgen, dass den Tieren frisches, sauberes Wasser zur Verfügung
steht. Am besten z.B. die Trinkflaschen verdoppeln, um den erhöhten
Flüssigkeitsbedarf zu befriedigen. Katzen suchen sich meist selbst
ein schattiges Plätzchen. Bei der Fütterung mit Dosenfutter sollte
darauf geachtet werden, dass dies schnell verdirbt.

Mit dem Hund unterwegs

Für Hunde gilt: Gerade um diese Jahreszeit dürfen die Tiere
nicht allein im Auto zurückgelassen werden, denn schon innerhalb
kürzester Zeit kann das Fahrzeug zum lebensgefährlichen Glutofen
werden. Dabei kommt es nicht auf die Umgebungstemperatur an, sondern
fast ausschließlich auf die Strahlungsintensität der auftreffenden
Sonnenstrahlen. Die Strahlen dringen vor allem durch die
Fensterflächen in den Innenraum ein. Die Inneneinrichtung nimmt die
kurzwellige Strahlung auf, erwärmt sich dabei und sendet die
langwellige Wärmestrahlung wieder aus. Es kommt zum bekannten
Glashauseffekt. Auch das offene Schiebedach und/oder spaltbreit
geöffnete Fenster helfen dem eingesperrten Tier nicht. Weil Hunde
nicht schwitzen können, müssen sie sich durch Hecheln Kühlung
verschaffen. Wenn allerdings die Umgebungstemperatur und
Luftfeuchtigkeit zu hoch sind, hilft auch das Hecheln nicht mehr.
Die Spaziergänge sollten bevorzugt in die Morgen- und Abendstunden
verlegt werden. Andernfalls können - gerade bei älteren Tieren -
Kreislaufprobleme auftreten. Auch die Fütterungszeiten sollte man auf
diese Stunden legen.

o Weitere Tipps finden sich auf der Homepage der       
  Tierschutzombudsstelle Wien unter www.tieranwalt.at/

(Schluss) pea

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Tierschutzombudsstelle Wien
Telefon: 318 00 76-75079
E-Mail: post@tow-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel