Wirtschaftsbund: OECD sieht Probleme in der Ungleichbehandlung Selbstständiger beim 13. u. 14. Gehalt

Anerkennung für den wirtschaftspolitischen Kurs Österreichs

Wien (OTS) - Österreich zählt wegen seiner Reformpolitik der letzten Jahre zu den Top Standorten, hat insbesondere von der EU-Erweiterung profitiert, seine Bevölkerung genießt einen sehr hohen Wohlstand, die Armutsgefährdung ist sehr gering. Diese positiven Hauptaussagen der Executive Summary des diesjährigen OECD-Österreichberichts sind eine Bestätigung, dass der Weg einer auf Wachstum, Innovation und Beschäftigung fokussierten Wirtschafts- und Finanzpolitik fortgesetzt werden muss. Das sagte heute, Freitag, der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf. Die Empfehlungen der OECD seien allesamt ernst zu nehmen, insbesondere jene die auf eine Reduktion der Lohnnebenkosten und der Steuerlast abzielen. ****

Bestätigt sieht sich der Wirtschaftsbund aber auch in einer Detailfrage, nämlich was die Haltung der OECD zur ungleichen Einkommensbesteuerung von Selbstständigen und Arbeitnehmern betrifft. "Another important distortion in the Austrian tax system", so der OECD-Bericht, "is the relatively high taxation of self-employment income" bei gleichzeitiger steuerlicher Begünstigung der "13th and 14th salaries that are taxed at a low rate of 6%."

Selbstständige zahlen in Österreich ja den ziemlich gleichen laufenden Steuersatz wie unselbstständig Beschäftigte, obwohl diese ein zusätzliches steuerbegünstigtes Einkommen - das 13. u. 14. Gehalt bekommen. "Die OECD sieht mit Recht diese Ungleichbehandlung als problematisch an und erkennt darin eine Behinderung unternehmerischer Aktivität", so Kopf.

Der Wirtschaftsbund erhält damit ein weiteres starkes Argument über die Sechstelbegünstigung ein 13. u. 14. Gehalt für Unternehmer einzuführen, damit gleichzeitig den Spitzensteuersatz auf rund 42 Prozent zu drücken und somit die unternehmerische Leistungsfreude zu heben.

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