Martinz: Härtefälle beim Kindergeld abfedern

Klagenfurt (OTS) - Kindergeld-Zuverdienstgrenze:
Haupt-Haubner-Chaos wirkt heute noch nach. VP-Kärnten fordert Aufhebung der Zuverdienstgrenze und gehaltsabhängiges Karenzgeld nach dem Motto "Für unsere Mütter ist nur das Beste gut genug".

"Kärnten hängt mit seiner Geburten hinter allen Bundesländern hinten nach. Wir müssen Anreize schaffen, um die Geburtenrate zu erhöhen", sagt LR Josef Martinz anlässlich der Diskussion um die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld. Er, Martinz, fordere zum wiederholten Male die Aufhebung der Zuverdienstgrenze. "Für jene Mütter, die sich entscheiden, arbeiten zu gehen, muss es Geld für die Kinderbetreuung geben. Daher ist die Zuverdienstgrenze zu streichen", erklärt Martinz.

Für ihn, Martinz, seien BZÖ-Haubner und Haupt verantwortlich dafür, dass Eltern über die Zuverdienstgrenze beim Kindergeld hinausschießen. Haupt habe die gesetzliche Grundlage geschaffen und zugleich einen Freibrief für die Nicht-Einhaltung des Gesetzes ausgestellt. "Das BZÖ hat die Kindergeldbezieher voll in die Irre geführt", hält Martinz fest.

Er fordere daher, dass das Land besondere Härtefälle, die jetzt nach der Überprüfung aufgetaucht seien, abfedern solle.

Weiters halte Martinz an seiner Forderung fest, ein gehaltsabhängiges Karenzgeld einzuführen nach dem Berechnungsmuster des Arbeitslosengeldes. Damit würden jenen Mütter, die sich an Stelle eines Jobs dafür entscheiden, beim Kind zu bleiben, eine Absicherung erhalten. "Für unsere Mütter ist nur das Beste gut genug", so Martinz.

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