Martinz: BZÖ mit uralt-sozialistischer Bildungspolitik

Kein Kindergarten-Zwang, sondern Hilfe dort, wo sie notwendig ist. Verbesserte Chancen für die Kinder zum Schuleintritt

Klagenfurt (OTS) - "Die ÖVP ist für eine unterstützende Hilfe für Kinder mit Defiziten vor dem Schuleintritt dort, wo sie notwendig ist. Einen BZÖ-Zwangskindergarten will niemand", sagt heute LR Josef Martinz anlässlich des kläglichen Versuches des Landeshauptmannes, seinen Kärntner Alleingang des Zwangskindergartens zu rechtfertigen.

"Zwangskindergarten für alle und Einheitsbrei in einer Gesamtschule sind uralt-sozialistische Bildungsmodelle, die weder den Anforderungen von heute entsprechen noch von den Eltern gewollt werden oder auf die Begabungen der Kinder Rücksicht nehmen", hält Martinz fest.

Die ÖVP sei gegen ein generell verpflichtendes Kindergartenjahr für alle Kinder, trete aber für Chancengleichheit beim Schuleintritt ein. "Das heißt, etwaige Defizite der Kinder müssen mindestens ein Jahr vor Schuleintritt festgestellt werden und sollen im Rahmen des Kindergartens beispielsweise mittels Sprachlehrer ausgemerzt werden", erklärt Martinz. Damit würde erreicht, dass alle Kinder zum Schuleintritt auch die gleichen Chancen hätten.

Dieses Modell sei nicht unsozial, sondern nehme auf die unterschiedlichen Entwicklungen der Kinder Rücksicht. "Die ÖVP Kärnten fordert den Gratis-Kindergarten für alle Kinder ab dem 3. Lebensjahr. Alle Eltern sollen die Möglichkeit haben, die Kinderbetreuung in Anspruch zu nehmen, aber mit einem Zwang erreichen wir nichts", so Martinz. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Volkspartei
kommunikation@oevpkaernten.at
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OVK0001