FP-Gudenus: Verpflichtendes Vorschuljahr nur für Kinder mit Sprachdefiziten!

Brandsteidls Vorschlag hat keinerlei Diskussionswert

Wien, 10.07.2007 (fpd) - Endlich haben auch die anderen Parteien
das Problem mit den Zuwandererkindern erkannt. Die Deutschkenntnisse dieser Kinder, aber auch jener, die schon lange in Wien wohnen, lassen oft sehr zu wünschen übrig. Dieses Sprachdefizit wiederum behindert das Vorankommen im Lehrstoff an den Wiener Schulen. Wir müssen unseren Kindern jedoch die Chance auf wertvolle Bildung geben und dürfen sie nicht verhindern, stellt der Wiener Bildungssprecher LAbg. GR Mag. Johann Gudenus vor dem Hintergrund der laufenden Debatte fest.

Ein verpflichtendes Vorschuljahr für alle in Wien lebenden Kinder sei daher völlig unnötig und habe keinerlei Diskussionswert. Die Sprachdefizite der Kinder von Zuwanderern sind nicht mit österreichischen Kindern gleichzusetzen und deren sprachliche Probleme auch nicht vergleichbar, so die Reaktion des Bildungssprechers der FPÖ Wien auf den Vorschlag der Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl.

Die FPÖ Wien schlägt daher vor, Kinder mit nicht deutscher Muttersprache, also auch jene von bereits Eingebürgerten, ein Jahr vor der Einschulung einem Deutschtest zu unterziehen. Sind keine ausreichenden Kenntnisse der deutschen Sprache vorhanden, so sollen die Eltern verpflichtet werden, ihre Nachkommen in Vorschulen zu schicken. Dort soll die deutsche Sprache altersadäquat geschult werden, meint Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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