Onodi: "Das Chaos in der Kindergeld-Reglung bereinigen!"

Betroffene sollten zwischen Geld- und Arbeitszeitgrenze wählen können

St.Pölten (SPI) (OTS) - "Das Chaos bei der Kindergeld-Regelung
muss so schnell wie möglich beseitigt werden, das Gesetz muss angepasst werden", fordert LHStv. Heidemaria Onodi im Zuge der Diskussion um die Rückzahlungsforderungen beim Kindergeld.

Ein erster Stichproben-Zwischenbericht der Gebietskrankenkassen hat ja ergeben, dass rund 40% der Kindergeld-BezieherInnen die Rückzahlung droht, weil sie die jährliche Zuverdienstgrenze von 14.600 Euro überschritten haben. "Es ist nicht einzusehen, dass die Opfer einer unklaren Regelung zur Kasse gebeten werden. Viel mehr sollten jetzt alle Anstrengungen darauf konzentriert werden, eine faire, logische Neuregelung zu schaffen", so Onodi weiter.

Die Anhebung der Zuverdienstgrenze sei bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch müsse die Kindergeld-Regelung einfacher und flexibler werden. "Wir plädieren, wie von Frauenministerin Bures bereits vorgeschlagen, für ein Wahlmodell beim Kindergeld: Betroffene sollen zwischen Geld- und Arbeitszeitgrenze wählen können", so Onodi abschließend: "Es geht nicht darum, weitere Vorschriften zu schaffen, sondern Wahlmöglichkeiten anzubieten."

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