Cernic: "Die Vertuschung im Hypo-Untersuchungsausschuss geht weiter!"

Unkritische und spärliche Fragen von BZÖ und ÖVP bei Zeugeneinvernahmen - Eindruck, dass vieles unter den Teppich gekehrt werden soll, verdichtet sich

Klagenfurt (SP-KTN) - Dass das BZÖ und die ÖVP in keinster Weise daran interessiert sind, die Vorgänge rund um den Hypo-Verkauf lückenlos aufzuklären, hat sich auch bei der heutigen Einvernahme von Wolfgang Kulterer erneut bestätigt", betonte heute, Dienstag, die Sprecherin der SPÖ-Fraktion im Hypo-Untersuchungsausschuss, LAbg. Nicole Cernic. Statt die Zeugen "auf Herz und Nieren zu prüfen", würden die Abgeordneten des BZÖ und der ÖVP unter anderem durch nicht gestellte Fragen "einen weiteren Beitrag zur Vertuschung der wahren Umstände dieser Causa leisten", kritisierte Cernic im Hinblick auf deren spärliche und unkritische Wortmeldungen.

Die Haltung von BZÖ und ÖVP sei jedoch ohnehin zu erwarten gewesen, habe sich diese doch bereits zu Beginn des U-Ausschusses herauskristallisiert, wies die SP-Sprecherin darauf hin, dass das BZÖ und die ÖVP den eingeschränktesten Untersuchungsgegenstand beschlossen haben. Der Eindruck, dass im Zusammenhang mit dem Hypo-Deal vieles unter den Teppich gekehrt werden solle, sei somit schon durch die Ablehnung des SPÖ-Antrages, der auf eine umfassende Aufklärung des Hypo-Deals abgezielt habe, geweckt worden und verdichte sich nun mehr und mehr, sagte Cernic und ergänzte, dass die SPÖ im Interesse der Kärntner Bevölkerung ebenso wie in der heutigen Sitzung auch weiterhin "unbequeme Fragen" stellen und volle Transparenz einfordern werde.

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