Dörfler: "Heute Hüh- morgen Hott-Politik" der SPÖ bei Kinderbetreuung!

Gemeinden gegen Ausweitung der Öffnungszeiten der Kindergärten in Kärnten

Klagenfurt (OTS) - Verwundert zeigte sich heute
Kindergartenreferent LHStv. Gerhard Dörfler über die Ablehnung des Gemeindebundes, die Öffnungszeiten bei der Kinderbetereuung auszudehnen. Bekanntlich will Dörfler in einem neuen Kinderbetreuungsgesetz die Ausweitung der Öffnungszeiten verankert wissen. Der Gemeindebund begründet seine Haltung in einer schriftlichen Stellungnahme damit, "dass die Kommunen bereits derzeit weitgehend den tatsächlichen Bedarf an Kinderbetreuung abdecken" würden.

"Einerseits wird von den roten Abgeordneten im Landtag immer wieder eine Ausweitung der Öffnungszeiten gefordert, andererseits wird dies von den SPÖ-Bürgermeistern abgelehnt", zeigt sich Dörfler verärgert. "Frei nach dem Motto, die eine Hand weiß nicht was die andere tut, wird von den Sozialisten in Kärnten Politik gemacht", so der Kindergartenreferent mit dem Verweis darauf, dass die SPÖ-Abgeordneten im Kärntner Landtag bereits mehrere Anträge hinsichtlich der Ausdehnung von Öffnungszeiten eingebracht haben.

Diese Uneinigkeit innerhalb der SPÖ setze sich nahtlos beim Thema verpflichtendes Bildungsjahr im Vorschulalter fort. Auch hier ändere sich die Meinung laufend. Während die SPÖ-Vorsitzende Gabriele Schaunig noch im Juni für ein Vorschuljahr gestimmt habe, trete sie jetzt mit "fadenscheinigen und durchsichtigen Argumenten dagegen auf", so Dörfler, der die "heute Hüh- morgen Hott-Politik der SPÖ schon ziemlich satt" hat.

Als "weitere Doppelbödigkeit der SPÖ" bezeichnet der Kindergartenreferent auch die Tatsache, dass einerseits mehr Betreuungsplätze und Öffnungszeiten gefordert werden, während der rote Gemeindereferent Reinhart Rohr andererseits Einsparungsmaßnahmen bei den Kindergärten verlangt. "Mit diesem Hin und Her findet die Blockadepolitik der SPÖ, die in Kärnten anscheinend schon Strategie hat, ihre Fortsetzung. Die Leidtragenden sind jedoch die Familien, die für das derzeitige Chaos in der SPÖ die Rechnung zahlen müssen", schloss Dörfler.

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