Rinner: Anfragen zu Armut und Armutsbekämpfung an die Ministerinnen und Minister

Erschreckende Ergebnisse des Armutsberichts (EU-SILC) erfordern Maßnahmen

Wien (SK) - Die Statistik Austria hatte Anfang Mai die Zahlen zu Armut und Armutsgefährdung in Österreich (EU-SILC 2005), einer EU-weiten Statistik zu Einkommen und Lebensbedingungen der Bevölkerung in Privathaushalten, präsentiert. Die Zahl der Armutsgefährdeten ist mit rund einer Million Personen, das sind 12 Prozent der Bevölkerung, unverändert hoch. Diese Ergebnisse sind für SPÖ-Abgeordnete Sylvia Rinner "erschütternd"; die Abgeordnete richtete nun an die zuständigen BundesministerInnen parlamentarische Anfragen. "Solche Zahlen erfordern Maßnahmen", so Rinner. ****

Rinner will von den MinisterInnen für Frauen; Finanzen; Gesundheit, Familie und Jugend; Soziales; Unterricht; Wirtschaft und Arbeit wissen, was jede und jeder in seinem Ressort unternimmt, um die Zahl der armutsgefährdeten und armen Menschen zu senken und was bislang getan wurde.

Besonders erschreckend ist die Zahl der armutsgefährdeten Kinder und Jugendlichen unter 20 Jahren, die mit 270.000 Jungen und Mädchen besonders hoch ausfällt. Rinner weist in ihrer Anfrage auch darauf hin, dass für 249.000 Menschen ihre Erwerbstätigkeit nicht ausreicht um ihre Armutsgefährdung zu vermeiden. Deshalb komme Sozialleistungen eine entscheidende Rolle zu, denn ohne Sozialleistung wären laut EU-SILC 2005 in Österreich statt 12 Prozent der Bevölkerung 43 Prozent armutsgefährdet. Umso wichtiger seien die von der SPÖ-geführten Regierung bereits gesetzten Schritte, wie die Anhebung der Mindestpension, die Einigung auf 1.000 Euro Mindestlohn und die geplante Mindestsicherung. Beschneidungen, wie sie die alte Regierung in den letzten Jahren durchgeführt habe, dürfe es nicht mehr geben. (Schluss) ah

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