Rudas: Die Fähigkeiten junger Menschen müssen bei der Berufswahl Beachtung finden

Wien (SK) - "Es ist verständlich, dass junge Menschen in einer immer schnelllebiger und unüberschaubarer wirkenden Welt, verstärkt nach Sicherheit und Stabilität, vor allem im Arbeits-, Beziehungs-und Familienleben streben. Wobei nicht vergessen werden darf, dass es nicht die eine Jugend gibt", so die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Laura Rudas anlässlich der teilweisen Veröffentlichung einer Jugend-Wertestudie vom Österreichischen Institut für Jugendforschung und dem Institut für praktische Theologie gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Studie hatte unter anderem ergeben, dass die Lebensbereiche "Freunde und Bekannte", "Familie" und "Arbeit" für die jungen Menschen sehr wichtig sind. Interessant ist, dass im Bereich Arbeitsleben die Priorität "ein Beruf, der den eigenen Fähigkeiten entspricht" von 66 Prozent im Jahr 1990 auf 54 Prozent im Jahr 2006 gesunken ist.

"Viele junge Menschen reagieren dabei auf die immer unsicherere Arbeitswelt. Um überhaupt einen Arbeitsplatz zu erhalten, verzichten sie lieber darauf einen Job zu finden, der ihren Fähigkeiten und Interessen entspricht. Sie rechnen gar nicht mehr damit, einen Job ausüben zu können, der tatsächlich ihre Begabungen und Wünschen entgegenkommt. Das ist für die Betroffenen selbst katastrophal, aber schadet auch der Gesellschaft", schließt Rudas. (Schluss) sl

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