RFW-BO Amann: Gute Wirtschaftslage zur Lohnnebenkostensenkung nutzen!

Dass die Wirtschaft boomt ist Verdienst der Unternehmer und nicht der Politik!

Wien (OTS/RFW) - Bundesobmann des RFW und freiheitliche Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag, KO Ing. Fritz Amann, kann nicht ganz in die Jubelmeldungen der Bundesregierung zum Wirtschaftsbericht anschließen, da der Erfolg der Wirtschaft einzig und allein in den Anstrengungen der Unternehmer und ihrer Arbeitnehmer und nicht etwa an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen liegt, die die Politik vorgibt.

Amann dazu: "Dass die Wirtschaft boomt ist einzig und allein der Verdienst der unternehmerisch tätigen Menschen in diesem Land, sprich aller Erwerbstätigen, die bereit sind außerordentliche Leistungen zum Wohle der Volkswirtschaft zu erbringen. Mit dieser Leistungsbereitschaft haben wir uns im europäischen Ranking weiter vorgearbeitet. Um aber an die Spitze zu kommen, müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die Politik massiv geändert werden. Europameister sind wir nämlich immer noch in Sachen Lohnnebenkosten und diese müssen endlich gesenkt werden, denn dann können wir an die Spitze Europas aufsteigen."

Es sei schon eine bemerkenswerte Leistung, dass sich unsere Wirtschaft auf den 4. Platz in der EU vorgearbeitet hat und das trotz einer Regierung, die nur streitet und damit Stillstand verordnet. So passt es auch zum Bild der Koalition, dass sie sich mit fremden Fahnen schmückt und übermotiviert von Zielen wie Wirtschaftsland Nummer 1 spricht, an den sich alle messen müssen. Anstatt aber dafür die Weichen zu stellen, sabotiert man die Wirtschaft in dem man sie steuerlich, sowie auf der Lohnnebenkostenseite weiter belastet. Allein die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge um 0,15 % könne das wirtschaftliche Pflänzchen, das gerade erblüht, schnell zum verblühen bringen. Daher erneuert der RFW die Forderung, dass dieser Beitrag aus der Umlage der Arbeiterkammer zu finanzieren ist und nicht von der Wirtschaft, so der RFW-Bundesobmann.

Wenn man den Schwung mitnehmen und die Kaufkraft für die Konsumenten erhöhen will, dann muss man die Steuerschraube auf und nicht zudrehen. Egal ob Erhöhung der Mineralölsteuer oder Abgaben in die Sozialtöpfe, das Geld fehlt schließlich dem Endverbraucher für den Konsum. Daher soll die Bundesregierung nicht jubeln, sondern handeln, damit man dann in den folgenden Jahren erfolgreich jubeln und den Erfolg nachhaltig sichern kann, so der freiheitliche Wirtschaftssprecher von Vorarlberg, RFW-Bundesobmann Ing. Fritz Amann, abschließend (Ende)mb

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