Vizekanzler Molterer: "Österreichs Wirtschaft ist auf der Überholspur"

"Durch wirtschaftlichen Erfolg auf dem Weg zur Vollbeschäftigung"

Wien (OTS) - "Österreichs wirtschaftliche Entwicklung ist eine Erfolgsstory. Wir sind auf der Überholspur. Dieser Weg ist untrennbar mit der europäischen Perspektive und den positiven Auswirkungen der Globalisierung auf Österreich verbunden. Die heimische Wirtschaft hat diese Chancen in beeindruckender Weise genützt. Dadurch sind wir auf dem richtigen Weg in Richtung Vollbeschäftigung", betonte Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer bei der Präsentation des Wirtschaftsberichtes 2007 heute Vormittag.

"Gerade diese guten Zeiten müssen wir für den Schuldenabbau und die Defizitsenkung verwenden. Daran werden wir weiter hart arbeiten. Dadurch können wir uns auch weitere Spielräume für notwendige Investitionen etwa in Forschung und Entwicklung sowie Infrastruktur erarbeiten. Auch der soziale Zusammenhalt ist ein wichtiger Produktivfaktor für unser Land, in den wir investieren müssen", so der Vizekanzler.

Um Österreich auf Erfolgskurs halten zu können, dürfe es auch bei notwendigen Reformen keinen Stillstand geben. "Wir haben noch einige große Kraftanstrengungen vor uns. Besonders wichtig ist die Staats-und Verwaltungsreform. Diese muss nach den Kriterien der Effizienz und Wirtschaftlichkeit umgesetzt werden und auch einem Ökonomen-Check standhalten", betonte Molterer.

Weiters bekräftigte der Vizekanzler das Ziel der weiteren Entlastung und Senkung der Abgabenquote. "Auch die Frage der sozialen Dimension ist in der Steuerpolitik eine wichtige. In der für das Ende der Regierungsperiode geplanten Steuerreform werden wir durch eine Entlastung des Mittelstandes die Kaufkraft stärken. Andererseits werden die Leistungsträger ein Thema sein. Das ist wichtig für die weitere Stärkung des Standortes", so der Vizekanzler.

Abschließend unterstrich Molterer die Bedeutung der Sozialpartnerschaft für den österreichischen Erfolgsweg und Ihre Rolle bei der weiteren Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. "Gemeinsam wollen wir die sich uns bietenden Chancen auch weiterhin mit viel Optimismus nützen. Dazu zählen etwa Klima- und Energiefragen, die wir mit den von uns gesetzten Initiativen wie dem Klima- und Energiefonds aktiv angehen", schloss Molterer.

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