VP-Korosec: Kampf den langen Wartezeiten auf Operationstermine in Wien

Wien (OTS) - Wien (VP_Klub) "Die SP-Gesundheitsstadträtin muss das Organisationsproblem in Wiens Gemeindespitälern, das zu langen Wartezeiten auf notwendige Operationen führt, endlich lösen. Wehsely muss die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Wartezeiten auf verschiedene Operationen massiv verkürzt werden", fordert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec und kündigt eine Kampagne gegen die unverantwortlich langen Wartezeiten in Wien an.

SPÖ hat wieder einmal Entwicklungen verschlafen

"Die Stadtregierung hat sowohl die medizinischen wie auch die demografischen Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten verschlafen. Die steigende Lebenserwartung, aber auch die technischen Entwicklungen am Gesundheitssektor, bedingen eine darauf abgestimmte Gesundheitspolitik. Dennoch hat es die Stadt Wien trotz mehrmaliger Aufforderung durch die Opposition und der jahrelangen Forderung der ÖVP Wien bisher verabsäumt einen Gesundheitsplan zu erstellen. Eine Folge davon sind unzumutbar lange Wartezeiten auf Operationstermine vor allem bei Augenoperationen und bei Gelenkserneuerungen. Es ist durchaus keine Ausnahme, wenn PatientInnen bis zu einem dreiviertel Jahr auf einen Operationstermin warten müssen. Trotzdem sieht die Wiener SPÖ Gesundheitsstadträtin noch immer keinen Handlungsbedarf. Ganz nach dem Motto ’dass nicht sein kann, was nicht sein darf’, werden Missstände schön geredet oder gänzlich ignoriert", kritisiert Korosec.

Häupl soll Initiative ergreifen

"Aber auch die Operationssäle stehen in Wiens Gemeindespitälern zumeist ab 13 Uhr leer. Es wäre zu erwarten, dass einerseits zum Wohle der PatientInnen, anderseits um die teure Medizintechnik optimal zu nutzen, Operationen rund um die Uhr stattfinden. In der Privatwirtschaft wäre eine solche Misswirtschaft undenkbar. Aber auch hier sind es organisatorische Probleme, die von der Stadt nicht gelöst werden", stellt Korosec eine weitere Ursache für zu lange Wartezeiten fest. "Viele Ärzte wären bereit, auch länger - nicht nur bis 13 Uhr - zu operieren. Nur leider gibt es nicht ausreichend anderes Personal, das für die Operationen benötigt werde. Es geht hier nicht um irgend eine Sache, sondern um Menschen, die Schmerzen haben", betont Korosec und fordert: "Da SP-Gesundheitsstadträtin Wehsely mit diesem Problem offenbar überfordert ist, wäre es an der Zeit, dass Bürgermeister Häupl sich der langen Wartezeiten annimmt und in Zusammenarbeit mit allen verantwortlichen Personen endlich Lösungen präsentiert."

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