Faymann: Infrastrukturausbau schafft Wirtschaftskraft und fördert Innovation

Wirtschaftsbericht 2007: Österreich bei Infrastrukturausbau im EU-Vergleich sehr gut

Wien (SK) - Der Ausbau der Infrastruktur im Bereich von Forschung und Entwicklung, Straße, Schiene und Flugbereich habe eine "doppelte Bedeutung" - hier werde gleichzeitig "Wirtschaftskraft geschaffen und Innovation gefördert", so Infrastrukturminister Werner Faymann Montagvormittag bei der Präsentation des österreichischen Wirtschaftsberichts 2007 im Festsaal der Wiener Börse. Besonders erfreulich sei, dass Österreich verglichen zum EU-Durchschnitt "beim Ausbau von Straße, Schiene sowie Forschung und Entwicklung im oberen Bereich liegt". Auch für die Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele sei es unerlässlich, das "Schienennetz bis 2020 so stark auszubauen, dass es eine tatsächliche Alternative" hinsichtlich der angestrebten Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene ist, bekräftigte Faymann, der einmal mehr für mehr Kostenwahrheit auf der Straße plädierte. ****

Das starke Wirtschaftswachstum, von dem auch Österreich profitiert, sei auch auf das wirtschaftliche Wachstum innerhalb der neuen EU-Staaten zurückzuführen, so Faymann, der hier allerdings darauf hinwies, dass Österreich sich mit Blick auf die Klimaschutzziele auf die "Tatsache zusätzlichen Wirtschaftsverkehrs einstellen muss". Der Verkehr und damit auch der Transit werde in den nächsten Jahren laut Prognosen zwischen 33 und 50 Prozent zunehmen, daher sei völlig klar, dass "wir dieses Thema nicht ohne gleichzeitige technologische Entwicklung angehen können", unterstrich Faymann, der zudem betonte: "Da helfen keine Sonntags-Reden - da brauchen wir Montags-Handlungen".

Es gelte weiters, bis zum Jahr 2020 20 Milliarden Euro in die Schiene zu investieren - diese großen Investitionen würden sich langfristig rechnen, zeigte sich Faymann überzeugt. Generell müssten Ökologie und Ökonomie hinsichtlich des Klimaschutzes gemeinsame Antworten finden, so Faymann, der bekräftigte, dass der Infrastrukturausbau auch der Unterstützung eines starken Wirtschaftsstandortes diene. Er werde sich jedenfalls dafür einsetzen, dass der Infrastrukturbereich seinen Beitrag hinsichtlich der Erfüllung der optimistischen Prognosen liefern kann, so Faymann. Abschließend unterstrich der Infrastrukturminister die zentrale Bedeutung der Sozialpartnerschaft - etwa dort, wo es gelte, den wirtschaftlichen Erfolg mit Augenmaß zu verteilen. (Schluss) mb

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