Haimbuchner neuer Vertriebenensprecher der FPÖ

Zusammenarbeit der Generationen in wichtiger Frage

Wien (OTS) - "Es freut mich sehr, die Funktion als Vertriebenensprecher der FPÖ übernehmen zu dürfen.Ich möchte meinem Vorgänger Dr. Martin Graf Dank aussprechen für die großartige Arbeit die er geleistet hat. Ich weiß auch, dass ich weiterhin mit seiner Unterstützung rechnen darf", stellte sich heute NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner als neuer Vertriebenensprecher der FPÖ vor.

"Ich werde mich darum bemühen, mit allen Parteien, Verbänden und Organisationen, die sich dieses wichtigen Themas angenommen haben, zusammenzuarbeiten. Zum Wohle unserer Vertriebenen, ihrer Nachkommen und aller deutschen Minderheiten in Europa. Man darf die europäische Komponente hierbei nicht vergessen, und ich werde daher mit unserem EU-Abgeordneten Andreas Mölzer, der sich sehr verdient gemacht bei seinen Bemühungen für die deutschen Minderheiten, Rücksprache halten."

"Für mich ist das aus mehreren Gründen eine wichtige Funktion. Erstens musste meine eigene Familie das harte und ungerechte Schicksal einer Vertreibung erfahren - meine Familie mütterlicherseits stammt aus dem Sudetenland. Aus diesem Grunde sind mir die Anliegen der Vertriebenen persönlich wichtig.
Zweitens bin ich froh, als jüngster Abgeordneter der FPÖ und Jugendsprecher zwischen den Generationen vermitteln zu können, das Verständnis der Jugend für die moralischen Ansprüche der Vertriebenen zu wecken bzw. wieder in Erinnerung zu rufen. Heutzutage werden bestimmte Opfergruppen einfach ausgeklammert, die Schicksale anderer Opfer, als die der Deutschen, werden stärker in den Vordergrund gestellt - dies bis zu einem gewissen Grad aus politischer Taktik. Aus diesem Grund ist es wichtig vor allem die Jugend über andere Aspekte des Zweiten Weltkrieges und über die Geschehnisse nach dem Krieg zu unterrichten. Zu guter Letzt hat sich das Dritte Lager immer besonders für die Anliegen der Vertriebenen eingesetzt, da es sich großteils auch um Altösterreicher handelt, denen gegenüber das Nationale Lager Österreichs besonders verbunden ist", so Haimbuchner.

"Die FPÖ hat es sich zum Ziel gesetzt als Anwalt der Ansprüche und Interessen der Vertriebenen in der Republik Österreich aufzutreten. Man darf nicht vergessen, dass es noch zahlreiche Probleme gibt, vor allem was die juristische und politische Aufarbeitung anbelangt. Ein weiteres Ziel ist es, gemeinsam mit der Bundesrepublik Deutschland bzw. mit Kräften in der Bundesrepublik, welche ähnlich denken wie wir, im Rahmen der EU die deutschen Minderheiten überall in Europa zu unterstützen und ihre Rechte sowohl kulturell, als auch politisch und juristisch durchzusetzen. Dies bedeutet, dass für alle Angehörigen der deutschen Minderheiten die Möglichkeit gegeben sein muss, deutsche Sprache und deutsche Kultur zu leben", schließt Haimbuchner.

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