ANSCHOBER: in Oberösterreich boomt der Klimaschutz - Ziel ist die Verringerung der CO2-Emissionen um 65 Prozent

Energiewende eingeläutet - bereits 12.000 Selbstverpflichtungen für konkrete Klimaschutzmaßnahmen durch die OberösterreicherInnen

Linz (OTS) - Bereits 12.000 Selbstverpflichtungen für konkrete Klimaschutzmaßnahmen durch die OberösterreicherInnen auf www.ich-rette-unser-klima.at - neue Wohnbauförderung - neues Bautechnikgesetz - neues Gesamtverkehrskonzept und nun Beschluss auf Energiewende

"Der Oö. Landtag hat auf meine Initiative am Donnerstag neben dem abgesicherten Teilbörsegang der EAG auch die Energiewende beschlossen. Diese Energiewende bedeutet einen Meilenstein für den Klimaschutz und den schrittweisen Ausstieg aus Kohle und Öl - und die Beschreitung eines Weges hin zu Energieeffizienz und Erneuerbarer Energie. Denn das ist es, was wir unseren Kindern heute schon schuldig sind: nämlich an morgen zu denken", so Energielandesrat Rudi Anschober, der Initiator der oberösterreichen Energiewende.
Ziel dieses ambitionierten Szenarios ist es, den Eigenverbrauch bei Raumwärme und Strom schrittweise bis 2030 durch Energieeffizienz und Erneuerbare Energie vollständig abzudecken. Voraussetzung dafür ist eine deutliche Absenkung des Energieverbrauches und ein Umsetzen der umweltverträglichen Potenziale an Erneuerbarer Energie, die von den Landesenergieexperten und Experten der TU Wien präzis berechnet wurden.
Dadurch könnten Oberösterreichs CO2-Emissionen um 65% verringert werden und jährlich hunderte Millionen Euro an Kosten für Energieimporte eingespart werden. Durch diese neue regionale Wertschöpfung können zehntausende Arbeitsplätze geschaffen werden, ist Anschober überzeugt. Als nächster Schritt wird nun ein Maßnahmenprogramm zur Umsetzung dieses sehr ambitionierten Ziels eingesetzt, das Landesenergieprogramm überarbeitet und bereits im Herbst ein erstes Handlungsprogramm vorgezogen.
Anschober: "Mein Ziel ist es, dass wir bis Jahresende ein am Klimaschutz orientiertes Gesamtverkehrskonzept, eine neue Wohnbauförderung, ein neues Bautechnikgesetz und konkrete weitere Umsetzungsschritte für die Energiewende erhalten."

Bei der vor fünf Wochen gestarteten neuen Klimaschutzinitiative des Landes www.ich-rette-unser-klima.at beteiligen sich immer mehr OberösterreicherInnen: bereits 12.000 Selbstverpflichtungen wurden von mehr als 1.500 MitbürgerInnen auf der neuen Website eingegangen, die 77 konkrete Klimaschutztipps für freiwillige Selbstverpflichtungen anbietet. Darüber hinaus bietet die Homepage einen CO2-Rechner an, der einen Überblick über die eigenen Emissionen gibt und zeigt wie verglichen mit dem pro Kopf Emissions-Durchschnitt liegt.

"Immer mehr Menschen machen mit, zeigen ihr Engagement für den Klimaschutz und verstärken damit den Druck auf die Politik. Gemeinsam können wir es erreichen, Oberösterreich zu einer Modellregion für den Klimaschutz zu machen und einen Beitrag zu liefern, die Klimaveränderung doch noch zu begrenzen", so Anschober absschließend.

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