Prammer: Es war eine spannende Zeit PolitikerInnen gehen nicht zweieinhalb Monate auf Urlaub

Wien (PK) - Das Ende der ersten Tagung in der
XXIII. Gesetzgebungsperiode nahm die Präsidentin des Nationalrats, Barbara PRAMMER, zum Anlass, einige Worte an die Abgeordneten zu richten. Es sei eine spannende Zeit gewesen, sagte sie und bedankte sich nicht nur bei den Abgeordneten für deren Arbeit, sondern vor allem auch bei den Bediensteten der Parlamentsdirektion, der Klubs und bei den parlamentarischen MitarbeiterInnen. Diese seien "Allround-KünstlerInnen", die Enormes geleistet hätten und die vielfältigsten Tätigkeiten in einer Person bewerkstelligen müssten, stellte die Präsidentin fest.

Ein besonderes Anliegen war es der Nationalratspräsidentin klarzustellen, dass die tagungsfreie Zeit bis Mitte September keineswegs bedeute, dass Abgeordnete zweieinhalb Monate auf Urlaub gehen. Im Gegenteil, die politische Arbeit in den Regionen, Bezirken und Gemeinden gehe weiter und viele Abgeordnete müssten auch ihren beruflichen Verpflichtungen nachkommen. Das auch öffentlich kundzutun sei notwendig, und das sei man dem eigenen Selbstverständnis schuldig, unterstrich Prammer.

Die Präsidentin richtete ihren besonderen Dank auch an die Mitglieder der Präsidialkonferenz, die sich an eine Frau gewöhnen hätten müssen, wie sie anmerkte. Die Kooperation sei eine gute, vor allem auch mit Präsident Spindelegger und Präsidentin Glawischnig-Piesczek.

Prammer würdigte auch die Unterstützung durch die MitarbeiterInnen der Ministerien und dankte schließlich auch den VertreterInnen der Medien. Auch wenn man nicht immer einer Meinung sei, sei die Zusammenarbeit sehr gut, betonte sie. Die Nationalratspräsidentin hob in diesem Zusammenhang insbesondere die Verantwortlichen für die Sendung "Hohes Haus" hervor. Die wöchentliche Berichterstattung sei politischer geworden, aber das tue dem Parlament gut, so Prammer abschließend. (Schluss)

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