Bürger nützen verstärkt Möglichkeit der Mitsprache

LT-Präsident Halder dankt für Gymnaestrada-Einsatz

Bregenz (VLK) - Zum Abschluss der zweitägigen Rechenschaftsdebatte im Vorarlberger Landtag wies Landtagspräsident Gebhard Halder auf die verstärkte Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger im Wege des Petitionsrechts hin. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 2007 sieben Petitionen eingebracht. "Dieser positiven Entwicklung ist verstärkt Augenmerk zu schenken. Sie zeigt, dass der Landtag verstärkt zum Ansprechpartner wird, aber auch, dass Erwartungen mit der Inanspruchnahme dieses Rechts verbunden werden", so Halder.

Als großen Fortschritt bezeichnete Halder das von drei Fraktionen mitgetragene Paket der Geschäftsordnungsreform. Nach langen Jahren der Diskussion werde damit der Weg frei zu einer attraktiveren, aktuellen und modernen Sitzungsführung. Die Arbeit des Landtages werde damit für die Bürgerinnen und Bürger besser nachvollziehbar. LTP Halder: "Die neue Geschäftsordnung ist sicher für den gesamten Landtag und daher auch für jede einzelne Fraktion ein beachtlicher Fortschritt."

Einen besonderen Dank richtete Halder an die vielen ehrenamtlich Tätigen im Rahmen der Gymnaestrada 2007: "Hundertschaften von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind seit langem im Einsatz und unser Land präsentiert sich den vielen Gästen von seiner besten Seite. Die beteiligten Gemeinden und auch das Land, aber auch die vielen involvierten Vereine, haben in vorbildlicher Weise dazu beigetragen, dass dieser größte sportliche Event, den unser Land je gesehen hat, zu einer hervorragenden Visitenkarte Vorarlbergs werden wird. Dafür all den vielen Engagierten auch von dieser Stelle aus einmal ein Dankeschön für ihren Einsatz."

Der rund 1,23 Milliarden Euro umfassende Rechnungsabschluss 2006 und der Rechenschaftsbericht 2006 des Landes wurden von 283 Rednerinnen und Rednern in 23 Stunden und 35 Minuten debattiert und mit den Stimmen von ÖVP und Freiheitlichen zur Kenntnis genommen.

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