Aktuelle Nachrichten aus der Medizin zum Passivrauchen, dem Zusammenhang von fettem Essen & Stress und neu zugelassenen Wirkstoffen für Diabetiker

Baierbrunn (OTS) - Wie das Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber" meldet, gibt es neue Studien zu den Gefahren des Passivrauchens und dazu, wie fettes Essen Stress verstärkt. Außerdem wurden neue Wirkstoffe für Typ-2-Diabetes zugelassen. Wir haben zu den drei Themen den Chefredakteur und Arzt Dr. Andreas Baum befragt.

Herr Dr. Baum was für neue Erkenntnisse gibt es in Bezug auf das Passivrauchen:

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Da zeigt eine Studie aus Kalifornien, dass Passivrauchen auch unter freiem Himmel ein Problem ist. Die Schadstoffbelastung in der Nähe eines Rauchers hält zwar nur kurz an, ist aber kaum geringer als in geschlossenen Räumen. Erst in einem Abstand von etwa zwei Metern wird die Luft dann wieder besser.

Eine weitere Studie hat gezeigt, dass fettreiche Mahlzeiten Stress verstärkt. Was hat es damit auf sich?

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Wissenschaftler aus Kanada haben einen test gemacht mit 30 Personen. Die eine Hälfte bekam ein fettes Frühstück mit 42 Gramm Fett, die andere Hälfte ein fettarmes Frühstück mit nur 1,5 Gramm Fett. Und danach mussten die Teilnehmer schwierige Rechenaufgaben lösen und eine Rede vor Publikum halten und es wurde ihnen dabei der Blutdruck gemessen. Bei denen, die ein fettes Frühstück hatten stieg der Blutdruck eineinhalbmal so stark, wie bei denen, die ein fettarmes gefrühstückt hatten.

Kommen wir noch zu einer guten Nachricht für alle Typ-2-Diabetiker. Es wurden nämlich neue Wirkstoffe zugelassen. Welche sind das und was bewirken sie?

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Das ist einmal Exenatide. Das ist ein Wirkstoff, der dazu führt, dass der Körper mehr Insulin ausschüttet. Insulin ist ja das Hormon, das den Blutzucker senkt. Und das Besondere an Exenatide ist, dass es nur dann wirkt, wenn der Blutzucker erhöht ist und das bedeutet, dass das Risiko für eine Unterzuckerung sehr gering ist. Exenatide wird zweimal täglich mit einem Fertigpen unter die Haut gespritzt. Und der andere Wirkstoff, das ist Sitagliptin, wirkt ganz ähnlich, muss aber nicht gespritzt werden, sondern wird einmal täglich als Tablette eingenommen.

Beide Wirkstoffe sind verschreibungspflichtig, erklärt der "Diabetiker Ratgeber". Weitere kann man dort nachlesen, dass es immer weniger Herzinfarkt-Tote gibt dank besserer Therapiemethoden und dass in Nordrhein-Westfalen jetzt Hautkrebsvorsorge auf Krankenschein möglich ist.

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Originaltext: Wort und Bild - Diabetiker Ratgeber

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