ÖH Medizin: Ermöglichung der Regelstudiendauer geht vor Aufstockung der Studienplätze!

Bundes-ÖH agiert ohne Absprache mit den Universitätsvertretungen.

Wien (OTS) - "Solange MedizinerInnen während ihres Studiums warten müssen, ist ein wie von der Bundes-ÖH gefordertes Aufstocken der Plätze kontraproduktiv" stellt Julia Straub, Vorsitzende der ÖH Medizin Wien, fest: "Es muss primäres Ziel sein, ein qualitatives Studium in Regelstudiendauer zu ermöglichen! Schon jetzt ist aufgrund der Platzsituation für mehrere 100 Studierende nicht geklärt, ob sie ihr Studium im Oktober fortsetzen können. Ein Teil von ihnen wird daher trotz bestandener Prüfung ein Jahr warten müssen!"
Johannes Forster, stv. Vorsitzender der ÖH Medizin dazu: "Derzeit warten aufgrund des Platzmangels alle Zahnmedizinstudierende verpflichtend ein Jahr im Rahmen ihres Studiums. Sowohl finanziell als auch strukturell sind nicht mehr Plätze im Rahmen der Ausbildung möglich, ohne weitere Wartezeiten zu riskieren."

Fortführung der Kopf-gegen-die-Wand-Politik

Die ÖH Medizin zeigt sich schockiert über die Fortführung der Kopf-gegen-die-Wand-Politik der Bundes-ÖH, in der es zu keinerlei Rücksprache mit den betroffenen Universitätsvertretungen kommt. Wie eine im selben Zusammenhang angekündigte "Vertiefung der Zusammenarbeit mit den Universitätsvertretungen" stattfinden soll, bleibt ein Rätsel.

Lösung auf Europäischer Ebene gefordert.

"Solange das Problem der Zugangsbeschränkungen nicht auf europäischer Ebene geklärt ist, kann von einem Abschaffen der Platzbeschränkungen keine Rede sein", erklärt Stefan Konrad, stv. Vorsitzender der ÖH Medizin.
"Brandls populistische Berechnungen ohne Grundlagen lösen unsere Probleme nicht!" stellt Straub abschließend fest.

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Julia Straub
Vorsitzende der ÖH Medizin Wien
Tel: 0650-4940195
Julia.Straub@uv-medizin.at

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