Brauner: Bauauftakt für Therme Oberlaa Neu

Erster Schritt: Veranstaltungshalle "Kurhalle Oberlaa" wird abgetragen, Thermen- und Kurbetrieb läuft in allen Bauphasen weiter

Wien (OTS) - "Im Jahr 2006 haben wir die Pläne zur Therme Oberlaa Neu erstmals präsentiert. Nun ist das Projekt startklar. Wir haben finanzkräftige sowie langfristig planende Investoren für das Projekt gewonnen. Mit der Vamed steht ein in der Branche weltweit anerkannter Errichter und Betreiber von Gesundheitsprojekten zur Verfügung. Und die Wien Holding selbst, die das Projekt entwickelt hat, wird ihre strategische Rolle weiterhin wahrnehmen und durch die Beteiligung an der Thermen- und der Dachmarkengesellschaft die Interessen der Stadt und aller Beteiligten vertreten. Somit können wir jetzt mit den Bauarbeiten vor Ort beginnen, erklärte Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Maga. Renate Brauner am Freitag beim Bauauftakt. Neben Vizebürgermeisterin Renate Brauner nahmen am Bauauftakt weiters teil Dipl. DI Direktor Brigitte Jilka von der Wien Holding, Dr. Edmund Friedl sowie Ing. Walter Troger von der VAMED und als hochrangige Vertreter der Investoren BA-CA Vorstand DDr. Regina Prehofer, der stellvertretende Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Dr. Robert Gruber, Erste Bank-Vorstand Dr. Thomas Uher sowie Wiener Städtische Vorstand Dr. Rudolf Ertl.****

"Mit Oberlaa Neu entsteht bis 2010 eine einzigartige Wellnessoase, wie es sie in noch keiner anderen Millionenstadt in Europa gibt. Gemeinsam mit unseren Partnern investieren wir rund 220 Millionen Euro. Davon profitieren die Stadt, die Wirtschaft und die Bevölkerung. Allein die Errichtung sichert über 1.000 Arbeitsplätze und mit der Eröffnung entstehen 400 neue Jobs. Die Wiener Wertschöpfung wird um 170 Millionen Euro gesteigert, in der gesamten Ostregion sogar um 242 Millionen. Zusätzlich erschließen wir für den Städte- und Kongresstourismus ein neues Geschäftsfeld, das wir bisher in dieser Form nicht abdecken konnten", so Brauner weiter.

Bau erfolgt in mehreren Etappen bis zur Eröffnung Ende 2010

Das gesamte Bauvorhaben erfolgt in mehreren Etappen. In der ersten Bauphase, die jetzt beginnt, werden bis in den Oktober 2007 hinein die alte Kurhalle Oberlaa - dabei handelt es sich um die Veranstaltungshalle - sowie die Tennis/Squash und Badmintonhallen abgetragen. Damit wird die Baustelle für die Neubau- und Modernisierungsarbeiten vorbereitet.

Die weiteren Bauetappen: Ab Februar 2008 wird mit der Errichtung der "Neuen Therme Wien" begonnen. Für Herbst 2008 steht dann der Baubeginn für das Thermenhotel der Kovats-Gruppe auf dem Programm.

Bereits im September 2009 soll das in die neue Therme integrierte Gesundheitszentrum fertig sein. Für Dezember 2010 ist die offizielle Eröffnung der "Neuen Therme Wien" und des Thermenhotels geplant.

Oberlaa Neu: Therme der Superlative entsteht

"Das Projekt Oberlaa Neu haben wir ganz bewusst initiiert. Denn der Wellness- und Fitnessboom wird auch die nächsten Jahre anhalten, vor allem im großstädtischen Bereich. Das Gesundheitsbewusstsein der Menschen steigt, genauso wie die Bereitschaft für Fitness und Well-Living etwas zu tun und Wellnessurlaube verzeichnen die größten Zuwachsraten. Gleichzeitig wird medizinische Rehabilitation und Prävention immer wichtiger. Alles das deckt Oberlaa Neu ab. Wir werden ab 2010 ein Thermen- und Wellnesserlebnis der Superlative bieten", so DI Brigitte Jilka, MBA, Geschäftsführerin der Wien Holding.

Oberlaa Neu wird eine innovative und zukunftsweisende Therme inmitten einer Großstadt. Unter anderem werden die Wasserflächen mehr als doppelt so groß sein wie bisher. Um alle Becken zu füllen werden 5,5 Millionen Liter Wasser benötigt, das aus der traditionsreichen Oberlaaer Thermalquelle sprudelt. Zum Vergleich: Mit dieser Wassermenge könnte man rund 24.000 Badewannen füllen.

Für Kinder wird eine spezielle Wellness-Erlebnislandschaft eingerichtet. Im integrierten Gesundheitszentrum werden vor allem Leistungen mit dem Schwerpunkt Bewegungs- und Stützapparat angeboten. Im Day Spa können Tagesgäste dem Alltag entfliehen. Boutiquen, Sport-Shops und andere wellnessaffine Geschäfte erhalten eine eigene Ladenstraße. Die traditionsreiche Kur-Konditorei wird auch im neuen Thermenpark die Gäste verwöhnen.

Und der 90 Hektar große Kurpark - eine der schönsten frei zugänglichen Parkanlagen in Österreich - hat auch im neuen Thermenkonzept wie bisher seinen fest verankerten Platz.

Voller Thermen- und Wellnessgenuss während der gesamten Bauzeit, Infoservice für Thermenbesucher und Anrainer

Die VAMED, die in Oberlaa Gesellschafter, Errichter und Betreiber in einem ist, bringt ihr weltweites Know-how in der Planung, Errichtung und Betrieb von Gesundheitseinrichtungen sowie Thermal- und Wellnessresorts ein. VAMED Geschäftsführer Walter Troger: "Der tägliche Thermen- und Kurbetrieb läuft während der gesamten Bauzeit voll weiter und wird dann ab 2010 in der neuen Therme nahtlos weitergeführt. Auch die Kur-Konditorei bleibt durchgehend geöffnet, genauso wie der Kurpark. Wir möchten so viel Services wie möglich bieten, damit unsere Gäste auch während der Bauphase das Angebot in Wellnesspark, Therme und Kurmittelhaus voll genießen können".

Vor Ort im Thermengelände wird ein Infopoint eingerichtet. Hier können sich die Thermenbesucher einerseits über das komplett weiterlaufende Kur- und Wellnessprogramm informieren. Andererseits erfährt man aus erster Hand, wie sich die Therme Oberlaa Neu im Jahr 2010 präsentieren wird und welche Angebote und Möglichkeiten ein völlig neues Wellness- und Gesundheitserlebnis in Wien Oberlaa möglich machen.

"Auch eine spezielle Telefon-Info-Hotline unter der Wiener Telefonnummer 68009 333 wird ab 12. Juli 2007 eingerichtet. Hier können sich Thermenbesucher genauso wie Anrainer über den aktuellen Baufortschritt telefonisch informieren. Unsere MitarbeiterInnen stehen auch für alle Anfragen, oder Anliegen der Besucher und Anrainer zur Verfügung", so Edmund Friedl, langjähriger VAMED -Geschäftsführer der Therme Oberlaa.

220 Millionen Euro Gesamtinvest

Insgesamt werden 220 Millionen Euro in das Gesamtprojekt investiert, wobei 130 Millionen Euro in das Teilprojekt "Therme Wien Oberlaa" fließen. Mit weiteren rund 55 Millionen Euro realisiert die Kovats-Gruppe das Teilprojekt "Thermen-Hotel Wien Oberlaa". Um weitere 35 Millionen Euro wird auch ein neuer Erlebnis- und Ausstellungsbereich zum Thema Bewegung und Sport errichtet, dessen Projektierungsphase für heuer geplant ist. Gebaut wird die Therme nach den Plänen des Teams der "4a Architekten". Das Thermenhotel haben die Architekten Rüdiger Lainer + Partner entworfen.

Die besten für das Projekt gewonnen: Musterbeispiel für effiziente Public Private Partnership-Modelle

Das Projekt Oberlaa Neu wurde von der Wien Holding im Rahmen einer speziell dafür gegründeten Gesellschaft entwickelt. "Zentrale Aufgabe war die Projektentwicklung und -aufbereitung sowohl in inhaltlicher, struktureller und finanzieller Hinsicht. Für die Realisierung der Marketingstrategie wurde nun auch eine eigene Dachmarkengesellschaft gegründet. Nachdem die Projektentwicklung erfolgreich abgeschlossen ist, geht es nun um die Umsetzung in der Praxis, so Monika Freiberger, Geschäftsführerin der Wien Oberlaa Projektentwicklung.

Oberlaa Neu ist darüber hinaus auch ein Musterbeispiel für ein Private Public Partnership-Modell zwischen Stadt Wien, Wien Holding und VAMED sowie finanzkräftigen Investoren aus dem Banken- und Versicherungsbereich. Mit dabei sind die Wiener Städtische, Bank Austria Creditanstalt, Erste Bank und Raiffeisen Bank.

BA-CA und Raiffeisen mit an Bord Regina Prehofer, BA-CA Vorstand für das Firmenkundengeschäft: "Die Therme Oberlaa gehört zu Wien wie das Riesenrad oder die Fiaker. Diese Institution bietet täglich hunderten Erholung suchende Wienern Wellness direkt vor der Haustür. Darum hat sich die Bank Austria Creditanstalt gerne als Finanzpartner der Modernisierung der Therme Oberlaa angeschlossen. Ich freue mich auf das neue Erholungs- und Gesundheitszentrum, das sicher auch in Zukunft ein absoluter Publikumsmagnet sein wird." "Die 'Therme Oberlaa Neu' ist eines der Leitprojekte für die Bereiche Infrastruktur und Lebensqualität in der Stadt Wien, wir freuen uns Partner bei der Realisierung des Projektes zu sein ", so GD Stv. Dr. Robert Gruber von der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

Für die Therme Oberlaa tritt Raiffeisen mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien als Mitgesellschafter und über die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien als Finanzierungspartner auf, "wir zeigen damit einmal mehr 'Raiffeisen gehört zu Wien'!", so Gruber weiter. Raiffeisen hat sich in den vergangenen Jahren als verlässlicher und auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Partner gemeinsam mit der Stadt Wien in unterschiedlichen Projekten engagiert - vom Twin City Liner, über das Mozarthaus bis zur TECHbase Vienna oder auch Town-Town.

Erste Bank und Wiener Städtische als Oberlaa-Investoren

Für den Erste Bank-Vorstand Thomas Uher "zählt die Therme Oberlaa gemeinsam mit dem neuen Zentralbahnhof sicherlich zu den derzeit interessantesten städtebaulichen Projekten in Wien. Für uns als Bank mit einer starken Verankerung in Wien liegt es daher auf der Hand, dass wir hier an vorderster Stelle mitwirken wollen. Im Fall der Therme als finanzstarker Partner und beim Bahnhof auch als Nutzer, werden wir ja ab 2012 unsere Zentrale dorthin verlagern", so Uher.

"Das Projekt 'Therme Oberlaa Neu' setzt für uns als großen heimischen Krankenversicherer in Österreich wichtige Impulse für die Vorsorge im Gesundheitsbereich", unterstreicht Dr. Rudolf Ertl, Vorstand Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group, die Bedeutung der Public-Private-Partnership für Österreichs führenden Versicherer. "Hier wird für die Wiener Bevölkerung ein modernes Wellness- und Fitnesszentrum geschaffen und wir freuen uns, dass mit Inbetriebnahme der neuen Therme in Oberlaa ein Fitness- und Wellnesszentrum der Superlative zur Verfügung stehen wird."

Die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group engagiert sich im Gesundheitsbereich neben dem Projekt 'Therme Oberlaa Neu' an folgenden Projekten österreichweit: Therme Geinberg in Oberösterreich und Therme Seewinkel im Burgenland (derzeit im Projektstatus). Zu den städtebaulichen Projekten, die in Partnerschaft mit der Stadt Wien realisiert werden, ist das derzeit aktuellste Projekt die Expansion der Universität für Bodenkultur in Wien.

Kurzentrum Oberlaa: Therme mit 30 Jahre langer Tradition

Das Kurzentrum Oberlaa nimmt angesichts seiner Besucherzahlen, seiner Kompetenz im Gesundheitsbereich und der urbanen Lage heute eine Sonderstellung ein. Als multifunktionales Freizeit- und Erholungszentrum zählt es zu den erfolgreichsten Thermen in Österreich. Bereits in den 30er Jahren wurde eine 54 Grad Celsius heiße Heilquelle entdeckt.

Der Kurbetrieb begann 1969 mit einer kleinen Quellstation. Seither haben bereits rund 23 Millionen Besucher die Therme besucht. Mit der neuen Therme Wien, die jetzt entsteht und der damit verbundenen klaren Neupositionierung soll Oberlaa nicht nur an die Erfolge der letzten Jahrzehnte anschließen, sondern auch neue Zielgruppen und neue Märkte erschließen, um die bestmögliche Wertschöpfung für den gesamten Standort zu erzielen. Die Zahl der jährlichen Besucher soll von derzeit rund einer Million auf mittelfristig rund 1,5 Millionen auf dem Gesamtareal gesteigert werden. (Schluss) gaw

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